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/ Island 2019

Von Patreksfjördur aus geht es auf der 63 weiter...

Island, 22. March 2020
Zum Bild von der Strasse:
Bis kurz hinter Bíldudalur fahren wir auf einer gut ausgebauten Strasse. Wir sind happy, weil die Strasse zu den Papageitauchern ja bereits eine Schotterpiste war und dass ist wirklich mit unserem Camper nicht sehr angenehm zu fahren und man kommt nur mit 20 bis 30 km/h voran... Nun ja. Knapp hinter Bíldudalur aber hat uns die Schotterpiste wieder... Das Bild zeigt sehr schön, wie genau man sich eine Schotterpiste vorstellen darf. Wir sind nur verhalten begeistert...

Zum Bild mit der Karte:
Und was wir auch erst bei späteren Recherchen herausbekommen haben: Eigentlich bleibt uns die Schotterpiste heute den ganzen Abend erhalten 😂 Auf der Karte sieht man schön, unten links, unsere Schotterpiste 612 zu den Papageitauchern und zeigt auch, das alles was uns heute noch erwartet mit den Strassen 63 und 60 auch nur noch Schotterpiste ist. Zum Glück wissen wir das gerade im Moment noch nicht🤪👍 Sonst wären wir keinen Meter mehr weitergefahren...

Zum Bild mit der Karte von den Fjorden:
Nur noch einmal zu meiner Orientierung und Aufarbeitung der Erlebnisse: Bisher sind wir heute mit der Fähre über den Breiðafjörður gefahren und sind an seiner Küste entlanggefahren. Dann haben wir auf unserem Abstecher zu den Papageitauchern immer wieder den Patreksfjörður bewundern dürfen und nun sind wir am Arnarfjörður angelangt:

„Im Inneren wird der Fjord in zwei Arme aufgespalten, von denen der eine Suðurfirðir heißt und sich, wie der Plural des Namens vermuten lässt, weiter aufspaltet. Einer dieser Seitenfjorde ist z. B. der Geirþjófsfjörður. Der nördlichen Arm wiederum teilt sich in den Borgarfjörður und Dynjandisvogur auf. Die innersten Fjordufer sind teilweise sehr steil, die Straße scheint geradezu in sie hineingefräst. Dieser Fjord gehört neben dem Patreksfjörður und dem Tálknafjörður zu den Südfjorden der Westfjorde (isl. Suðurfirðir Vestfjarða).“



So. Und nun geniessen wir einfach die tolle Landschaft...

Zu den Bildern vom Fjord:
Da wir keine Ahnung haben, wie lang wir nun noch Schotterpiste fahren müssen, hoffen wir einfach stillschweigend das Beste und wir lassen uns von der phänomenalen Landschaft einfach umhauen... Hinter uns liegt der Flugplatz von Bíldudalur. Bis genau zum Flugplatz ging die gut ausgebaute Strasse. Jetzt sind wir am Arnarfjörður angelangt und werden diesen von allen möglichen Blickwinkeln in den kommenden Stunden bestaunen dürfen. Und tatsächlich ist dieser Fjord -zurückblickend betrachtet- eines meiner absoluten Reisehighlights🥰😍 Wir machen eine kleine Rast. Mittlerweile ist es 20:15 Uhr und gefühlt sind wir nach unserer An Schild nicht wirklich weit vorangekommen. Einfach nur, weil wir langsam fahren und noch eine kleine Tank- und Verpflegungspause in Patreksfjörður eingelegt haben... Aber es ist wie es ist...

Unglaublich schön 😍 Obwohl wir -ohne dies auszusprechen oder zu thematisieren oder auch nur wahrhaben zu wollen- bereits ahnen, dass wir irgendwann später heute am Abend von der anderen Fjordseite hierhin zurückblicken werden und wieder denken werden, dass man eigentlich so luftlinienmässig nur sehr wenige Meter gemacht hat... Oh Mann: Der Fluch und Segen der Fjorde😬 Fazit: Hier muss man eigentlich entspannt und mit genügend Zeit hin kommen 🥰👍




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Arnarfjörður

Einer der schönsten Fjorde der Westfjorde 😍

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Bíldudalur Airport (BIU) (Bíldudalsflugvöllur)

Bis zum Airport verläuft eine gut ausgebaute Strasse. Nach dem Airport geht die Strasse 63 dann als Gravel Road weiter...

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Bíldudalur

Blick hinaus aus dem Arnarfjörður. Hier sieht man schön die Oben erwähnte „Aufspaltung“ des Fjords...
Und mal ein tolles Panoramabild...😍 und dann geht es weiter mit unserer Fahrt!
Kurzer Halt mitten auf der Gravelroad. Wir sind hier weit und breit die einzigen... 😀👍🤪 Immer noch hammerschön hier😍

unbekannt – Bíldudalsvegur

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