( Overview
/ Pauline in Thailand
Woche 9
Diese Woche war ich sehr viel zu Hause. Die Luftwerte wurden immer schlechter und so nutze ich die Zeit Unikram zu erledigen und Stunden vorzubereiten. Am Mittwoch habe ich mich mit Seng getroffen, die ich bei der Fahrschule kennengelernt hatte. Wir besuchten das „Art in Paradise Museum“. Dort sind Gemälde so an die Wände gezeichnet, dass man sich selbst in die Zeichnung hineinfotografieren kann. Es war ein tolles Erlebnis!
Am Abend war ich mit beim Hauskreis der Volonäre. Es ist immer sehr interessant die Vergleiche zwischen Christentum und Buddismus kennenzulernen, die Johannes heranzieht.
Am Freitag habe ich mit Benita ein veganes Restaurant besucht. Ich habe einen Burger mit einem Pattie aus Pilzen gegessen. Dazu gab es leckere Pommes...hier etwas ganz Besonderes. Es war sehr lecker!
Das Osterfeeling kam hier in Thailand bei 40 Grad im Schatten und Smog leider nur wenig auf. Jedoch war ich am Sonntag mit den Volos und Janssens in einer Thai-Englischen Gemeinde zum Sonnenaufgangsgottesdienst (Ja, hier geht die Sonne um 6 auf. Ich bin um 5 aufgestanden.). Es war schon etwas langweilig. In der Predigt ging es um sehr sonderbare "Wunder", die der Prediger angeblich bei Gesprächen mit Menschen erlebt hat. Man hat gemerkt, dass die Predigt von einem Thai geplant wurde. Ich habe viele Zusammenhänge zur Thai-Kultur und dem damit verbundenen Aberglauben erkennen können. Jedoch war draußen tolle Dekoration aufgebaut und man konnte eine Blume an das Kreuz stecken und sich ein Osterei mitnehmen. Danach sind wir nach Hause gefahren und haben uns später zum Osterfrühstück im Jungshaus getroffen. Es war suuuper lecker, denn es gab viele Sachen die man hier so gut wie nie isst. Pizzaschnecken, Mousse au Chocolate, Käse, Brot, Käsekuchen, Zitronenkuchen und sogar einen Hefe-Osterzopf.
Am Nachmittag traf ich mich mit Benita. Wir wollten uns das Museum für moderne Kunst anschauen. Ja, was soll man sagen...es war nur schwer zu erahnen was die Bilder ausdrücken sollen und sowas wie Titel oder Erklärungen gab es nicht. Es stand überall - "Unbekannt".
Ein Smoothie hat uns die nötige Motivation im Anschluss wiedergegeben.
Woche 10
Am Ostermontag fuhr ich an die Schule und druckte sämtliche Unterrichtsvorbereitungen aus und aß mit Benita Mittag (es war ein normaler Arbeitstag). Anschließend habe ich einmal im Rimpling eingekauft. Ein sehr luxuriöser Laden, in dem man so gut wie alles kaufen kann. Ich habe also einmal Deutsche Wienerwürstchen und Salami gekauft (es war schon ganz schön teuer), aber es schmeckt ausgezeichnet. Auch dunkles, Brot, angeblich nach deutschem Rezept, konnte ich kaufen. Mein neustes Lieblingsgetränk was ich auch dort kaufte ist Pistazienmilch - kann ich nur empfehlen.
Am Dienstag lernte ich auf dem Markt eine Thai Frau (Nan) kennen. Wir kamen ins Gespräch und sie lud mich abends zum Som Tam essen (Papayasalat - Nationalgericht des Norden von Thailand) ein. Ich lernte ihren österreichischen Mann kennen und bekam eine Führung durch das unglaublich schöne und sehr luxuriöse Haus. Ich lernte auch die 23 Katzen kennen, die einst im Katzenkaffee gewohnt haben, was das Ehepaar bis zur Coronazeit betrieben hat. Die Katzen sind wirklich sehr süß, super gepflegt und haben einen riesigen Raum mit unglaublich vielen Spielsachen für sich.
Am Mittwoch war auch endlich wieder Anja zurück und wir aßen mit 2 anderen Volos von der Schule (Es gibt die Volos hier im Muban, die sind vom Rollstuhlprojekt der Missionarsfamilie Janssen und es gibt die Volos die bei uns an der Schule arbeiten.) zusammen in der Butze.
Am Donnerstag begann hier in Thailand das Sonkranfest. Das ist ein Neujahrsfest (auch Wasserfest genannt), bei dem sich Menschen mit Wasserpistolen beschießen und sich Wassereimer über den Kopf gießen. Man nennt das auch "segnen". Wir feiern das Jahr 2566...ja, ich lebe hier anscheinend in der Zukunft.
Da jedoch das Wasser aus den Flüssen genutzt wird, war mir das Ganze nicht so geheuer. Ich wurde schon vorgewarnt - Augen- und Ohrenentzündungen, sowie "Bauchprobleme" sind danach wohl normal.
So entschied ich mich das Fest lieber nicht zu besuchen.
Am Freitag fuhr ich mit einer der Volos und ihren Eltern zu einem nahegelegenen Wasserfall. Es war nur ein kurzer steiler Fußmarsch hinauf zu einer Badestelle. Dort verbrachten wir einige Stunden und lernten einige Thai Studenten eines Bergdorfes kennen. Diese brachten uns direkt bei der Ankunft einen Teller mit Snacks. Zum Mittag bereiteten sie Salate zu und natürlich bekamen wir auch etwas. So saßen wir am Ende mit 6 großen Tellern voller verschiedener Thai-Leckereien und ich war sehr überwältigt von der "Gastfreundschaft". Mittagessen brauchten wir danach nicht mehr. So fuhren wir auf dem Rückweg einmal durch das Gelände der Chiang Mai Universität, die gefühlt eine Stadt für sich ist. Es ist ein großes umzäuntes Gebiet mit Seen, Lebensmittelläden und auch Banken, Wohnhäusern etc.
Letztlich wollten wir versuchen auch noch einmal bei Sonkran vorbei zu schauen. Da wir ja im geschlossenen Auto saßen fand ich das ok. An der Straße zur Stadt hin standen überall Menschen mit Eimern, Wasserpistolen und Wasserschläuchen. Auch ich, die im Auto saß, wurde 4 mal gesegnet. Überall fuhren Pick-Ups die Wasserkanister, sehr bunt angezogene Menschen und Musikboxen geladen hatten. Auch diese segneten viel. Tatsächlich kamen wir jedoch gar nicht bis in die Stadt (das Viereck). Nach einer Stunde im Stau entschlossen wir uns den nächsten U-Turn zu nutzen und nach Hause zu fahren. Aber wir haben zumindest ein bisschen was vom Spektakel gesehen, dass hier mindestens 3 Tage lang stattfindet.
Am Samstag bereitet ich die letzten Stunden für die kommende Schulwoche vor und fuhr am Abend zu einer Feier der Lehrerkollegen. Auf der Fahrt dorthin hatte ich völlig vergessen, dass Sonkran noch nicht ganz vorbei ist…und so bekam ich voller Überraschung während der Fahrt einen kompletten Eimer wunderbares Flusswasser übergekippt. Ich war sehr froh den Helm aufgehabt zu haben. Klitschnass war ich trotzdem. 😅 Der Abend war wirklich sehr schön und super interessant. Uuund es gab Essen vom Deutschen Buffet hier in Chiang Mai. Es gab Schnitzel und Kartoffelsalat, Bratkartoffeln und Spätzle. Tatsächlich ist mir erst im Nachhinein aufgefallen, wie besonders es war…Es war so ein normales Essen für deutsche Feiern, aber eben nicht für Thailand 😊
Den Sonntag habe ich noch einmal entspannt und so kann nun die neue Woche starten. 10 Wochen Schule liegen vor mir.
Diese Woche war ich sehr viel zu Hause. Die Luftwerte wurden immer schlechter und so nutze ich die Zeit Unikram zu erledigen und Stunden vorzubereiten. Am Mittwoch habe ich mich mit Seng getroffen, die ich bei der Fahrschule kennengelernt hatte. Wir besuchten das „Art in Paradise Museum“. Dort sind Gemälde so an die Wände gezeichnet, dass man sich selbst in die Zeichnung hineinfotografieren kann. Es war ein tolles Erlebnis!
Am Abend war ich mit beim Hauskreis der Volonäre. Es ist immer sehr interessant die Vergleiche zwischen Christentum und Buddismus kennenzulernen, die Johannes heranzieht.
Am Freitag habe ich mit Benita ein veganes Restaurant besucht. Ich habe einen Burger mit einem Pattie aus Pilzen gegessen. Dazu gab es leckere Pommes...hier etwas ganz Besonderes. Es war sehr lecker!
Das Osterfeeling kam hier in Thailand bei 40 Grad im Schatten und Smog leider nur wenig auf. Jedoch war ich am Sonntag mit den Volos und Janssens in einer Thai-Englischen Gemeinde zum Sonnenaufgangsgottesdienst (Ja, hier geht die Sonne um 6 auf. Ich bin um 5 aufgestanden.). Es war schon etwas langweilig. In der Predigt ging es um sehr sonderbare "Wunder", die der Prediger angeblich bei Gesprächen mit Menschen erlebt hat. Man hat gemerkt, dass die Predigt von einem Thai geplant wurde. Ich habe viele Zusammenhänge zur Thai-Kultur und dem damit verbundenen Aberglauben erkennen können. Jedoch war draußen tolle Dekoration aufgebaut und man konnte eine Blume an das Kreuz stecken und sich ein Osterei mitnehmen. Danach sind wir nach Hause gefahren und haben uns später zum Osterfrühstück im Jungshaus getroffen. Es war suuuper lecker, denn es gab viele Sachen die man hier so gut wie nie isst. Pizzaschnecken, Mousse au Chocolate, Käse, Brot, Käsekuchen, Zitronenkuchen und sogar einen Hefe-Osterzopf.
Am Nachmittag traf ich mich mit Benita. Wir wollten uns das Museum für moderne Kunst anschauen. Ja, was soll man sagen...es war nur schwer zu erahnen was die Bilder ausdrücken sollen und sowas wie Titel oder Erklärungen gab es nicht. Es stand überall - "Unbekannt".
Ein Smoothie hat uns die nötige Motivation im Anschluss wiedergegeben.
Woche 10
Am Ostermontag fuhr ich an die Schule und druckte sämtliche Unterrichtsvorbereitungen aus und aß mit Benita Mittag (es war ein normaler Arbeitstag). Anschließend habe ich einmal im Rimpling eingekauft. Ein sehr luxuriöser Laden, in dem man so gut wie alles kaufen kann. Ich habe also einmal Deutsche Wienerwürstchen und Salami gekauft (es war schon ganz schön teuer), aber es schmeckt ausgezeichnet. Auch dunkles, Brot, angeblich nach deutschem Rezept, konnte ich kaufen. Mein neustes Lieblingsgetränk was ich auch dort kaufte ist Pistazienmilch - kann ich nur empfehlen.
Am Dienstag lernte ich auf dem Markt eine Thai Frau (Nan) kennen. Wir kamen ins Gespräch und sie lud mich abends zum Som Tam essen (Papayasalat - Nationalgericht des Norden von Thailand) ein. Ich lernte ihren österreichischen Mann kennen und bekam eine Führung durch das unglaublich schöne und sehr luxuriöse Haus. Ich lernte auch die 23 Katzen kennen, die einst im Katzenkaffee gewohnt haben, was das Ehepaar bis zur Coronazeit betrieben hat. Die Katzen sind wirklich sehr süß, super gepflegt und haben einen riesigen Raum mit unglaublich vielen Spielsachen für sich.
Am Mittwoch war auch endlich wieder Anja zurück und wir aßen mit 2 anderen Volos von der Schule (Es gibt die Volos hier im Muban, die sind vom Rollstuhlprojekt der Missionarsfamilie Janssen und es gibt die Volos die bei uns an der Schule arbeiten.) zusammen in der Butze.
Am Donnerstag begann hier in Thailand das Sonkranfest. Das ist ein Neujahrsfest (auch Wasserfest genannt), bei dem sich Menschen mit Wasserpistolen beschießen und sich Wassereimer über den Kopf gießen. Man nennt das auch "segnen". Wir feiern das Jahr 2566...ja, ich lebe hier anscheinend in der Zukunft.
Da jedoch das Wasser aus den Flüssen genutzt wird, war mir das Ganze nicht so geheuer. Ich wurde schon vorgewarnt - Augen- und Ohrenentzündungen, sowie "Bauchprobleme" sind danach wohl normal.
So entschied ich mich das Fest lieber nicht zu besuchen.
Am Freitag fuhr ich mit einer der Volos und ihren Eltern zu einem nahegelegenen Wasserfall. Es war nur ein kurzer steiler Fußmarsch hinauf zu einer Badestelle. Dort verbrachten wir einige Stunden und lernten einige Thai Studenten eines Bergdorfes kennen. Diese brachten uns direkt bei der Ankunft einen Teller mit Snacks. Zum Mittag bereiteten sie Salate zu und natürlich bekamen wir auch etwas. So saßen wir am Ende mit 6 großen Tellern voller verschiedener Thai-Leckereien und ich war sehr überwältigt von der "Gastfreundschaft". Mittagessen brauchten wir danach nicht mehr. So fuhren wir auf dem Rückweg einmal durch das Gelände der Chiang Mai Universität, die gefühlt eine Stadt für sich ist. Es ist ein großes umzäuntes Gebiet mit Seen, Lebensmittelläden und auch Banken, Wohnhäusern etc.
Letztlich wollten wir versuchen auch noch einmal bei Sonkran vorbei zu schauen. Da wir ja im geschlossenen Auto saßen fand ich das ok. An der Straße zur Stadt hin standen überall Menschen mit Eimern, Wasserpistolen und Wasserschläuchen. Auch ich, die im Auto saß, wurde 4 mal gesegnet. Überall fuhren Pick-Ups die Wasserkanister, sehr bunt angezogene Menschen und Musikboxen geladen hatten. Auch diese segneten viel. Tatsächlich kamen wir jedoch gar nicht bis in die Stadt (das Viereck). Nach einer Stunde im Stau entschlossen wir uns den nächsten U-Turn zu nutzen und nach Hause zu fahren. Aber wir haben zumindest ein bisschen was vom Spektakel gesehen, dass hier mindestens 3 Tage lang stattfindet.
Am Samstag bereitet ich die letzten Stunden für die kommende Schulwoche vor und fuhr am Abend zu einer Feier der Lehrerkollegen. Auf der Fahrt dorthin hatte ich völlig vergessen, dass Sonkran noch nicht ganz vorbei ist…und so bekam ich voller Überraschung während der Fahrt einen kompletten Eimer wunderbares Flusswasser übergekippt. Ich war sehr froh den Helm aufgehabt zu haben. Klitschnass war ich trotzdem. 😅 Der Abend war wirklich sehr schön und super interessant. Uuund es gab Essen vom Deutschen Buffet hier in Chiang Mai. Es gab Schnitzel und Kartoffelsalat, Bratkartoffeln und Spätzle. Tatsächlich ist mir erst im Nachhinein aufgefallen, wie besonders es war…Es war so ein normales Essen für deutsche Feiern, aber eben nicht für Thailand 😊
Den Sonntag habe ich noch einmal entspannt und so kann nun die neue Woche starten. 10 Wochen Schule liegen vor mir.
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