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/ Elba für diveaways

Porto Azzurro

Italien, 11. September 2024
Blick auf die Barbarossa-Bucht vom Schiff aus
Heute gibt es vor dem Frühstück erst mal eine Runde Schwimmen im Meer. Die Sonne lacht und die ersten Sonnenhungrigen bevölkern bereits unseren Ministrand, darunter auch eine italienische Familie mit 4! Hunden (was man hier nicht so häufig sieht). Na, da haben wir mit 3 Hunden ja noch wenig dagegen😉. Nach dem Frühstück folgt dann Gassi und danach ab zur „neuen“ Tauchbasis an der Barbarossa-Bucht. Die Erfahrung am 2.Tauchtag, als es meine Maske dahingerafft hat und meine Atemregler versandet sind, möchte ich ungern wiederholen. Hier muss man nicht mit seinem Gerödel am Rücken über 110m zum Strand stapfen, sich ggf. durch Wellen kämpfen und dann mit dem schweren Zeug am Rücken auf’s Boot krabbeln, sondern man bringt recht bequem sein Equipement in einer Box via einem kleinen Holzsteg an Bord und bereitet sich erst an Bord auf den Tauchgang vor, so dass man nur noch rücklinks über die Reeling fallen muss, um ins Wasser zu kommen. Die Basis liegt direkt am Kiesstrand vor einem Camping-Platz. Der Strand ist gut von Sonnenhungrigen frequentiert. Getaucht wird von einem größeren Holzboot, dass sogar ein Sonnendeck hat. Mit ca. 20 Tauchern an Bord geht‘s los. Das Schiff tuckert sehr gemütlich und ich genieße die Ausfahrt vom Sonnendeck aus. Wir fahren zu Punta Galera. Dedl und ich tauchen ab, ich mit neuer Tauchmaske, die leider richtig kacke ist. Zwar läuft sie nicht mehr an wie anfangs (hab sie auch heute morgen 5 min mit „Extraweiß-Zahncreme“ mit meiner elektrischen Zahnbürste geschrubbt), aber sie dichtet nicht gut und mir läuft unentwegt Wasser rein, so dass ich den ganzen Tauchgang lang an meiner Maske rumfummele- ausblas hier, spül da, Sitzkorrektur dort- und mich nicht so auf das Tauchen konzentrieren kann wie sonst. Was auch den Nebeneffekt hat, dass ich nicht so viel entdecke wie üblich. Trotzdem gehen wir bis auf 30m tief und finden rote Gorgonien in großer Zahl. Sie sind rot, das muss aber man wissen, denn in der Tiefe wird das Rotlicht vom Meer weggefiltert und die roten Gorgonien erscheinen schwarz. Mit Hilfe einer Unterwasserlampe angestrahlt, sehen wir dann doch die rote Farbe. Gorgonien gehören zu den Weichkorallen. Es sind also sessile Tiere, auch wenn man sie optisch für Pflanzen halten würde. Ansonsten gab‘s noch ne Gruppe von 3 kleinen Zackenbarschen (Zackies) und stellenweise Schwarmfisch. Nach knapp 60min geht‘s wieder an Bord und wir tuckern zurück in die Barbarossa-Bucht. Eine Mittaucherin ist ganz begeistert von meinem Dive-Case für‘s Handy, mit dem ich auch die hier veröffentlichten Fotos gemacht habe.

Zurück an Land machen wir auf der Rückfahrt noch Stopp im Conad-Supermarkt (das entspricht bei uns dem EDEKA) in Capoliveri und holen uns was zum Abendessen. Zu Hause bereiten wir uns dann Vegane Cordon Bleus mit gebratenen Gnocchi, bunten gemischten Salat mit Feige, dazu frisches Baguette und marinierte Oliven und verspeisen das ganze bei Sonnenuntergang und angenehmen Temperaturen auf unserer Terrasse.
Durch Porto Azzuro
Da, sie ist doch rot!
Vorsicht, Fisch von rechts, links, oben, unten….überall!
Da treibt es hin, das Claudili
Kann es einen schöneren Ausblick geben?

Porto Azzurro

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