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/ Langweiliger Blog, Detlef & Jörg bei den Griechen

Symi

Griechenland
Frühstück auf der Terrasse des New Spiti, welch ein Luxus diese nutzen zu dürfen.
Tag 7, Montag. Es gibt Nächte, da findet man keinen Schlaf. Der eine sucht ihn, den Schlaf, der andere hat ihn gefunden, träumt allerdings von Donald Trump. Wer hat es besser?
Wir schnappen unsere sieben Frühstückssachen, ziehen auf die andere Terrasse, der Nachbar bemerkt es sofort und klopft am Hauseingang. Ein beruhigendes Gefühl.
Es ist an der Zeit, die Rückreise ins Auge zu fassen, Fährtickets müssen her, die gibt's unten am Hafen, also Kali Dingsda runter und nicht drüber nachdenken. Weiter zur Autovermietung, wir wollen auf die andere Seite der Insel und nicht laufen! Letztes Jahr hatten wir den Dodge RAM mit V8 und über 400 PS, heute müssen wir mit knapp Elektro 40 PS auskommen, mal sehen. Lautlos schleichen wir die Promenade entlang, erschrecken Fußgänger die unseren Boliden nicht bemerken. Dann geht's die Serpentinen hoch, im ECO Modus überhitzt der Motor, er hat es mit dem bisschen Strom und uns als Last schwer, ein Nothalt bewahrt das Maschinchen vor dem totalen Kollaps. Nach einer Pause fahren wir im Normalmodus weiter, das fühlt sich schon ganz anders an. Das Kloster Panormitis liegt in einer Bucht zum Niederknien, blöd nur, dass unsere Knie das nicht mitmachen. Wir besänftigen unsere geschundenen Körper mit einer Portion Eis. Der Punkt ist also auch abgehakt, es zieht uns zum Baden nach Marathunda. Der Weg dahin gestaltet sich für unser Vehikel abenteuerlich, abwärts klappt ganz gut, aber kommen wir damit jemals wieder hoch? Oder muss Detlef aussteigen und schieben? Überhaupt: für die Würde des Menschen achtenden Ein- oder Ausstieg ist ein aktuelles Sportabzeichen empfehlenswert. Oder ein Yoga-Kurs.
Wir stellen dem Vermieter vorzeitig die Karre wieder vor die Tür und statten der Bar des um die Ecke liegenden Hotels einen Besuch ab. Eine gute Wahl, auch hier ein guter Ausblick auf alles, was unser Gemüt erfreut.
Eine weniger gute Wahl ist der vermeintliche Ouzo, den wir gestern erwarben und der heute zum Tagesabschluss uns Gaumenfreude bereiten soll. Die Flasche im üblichen Gebinde stand ja bei beim Ouzo, die griechische Beschriftung erschien vertrauenserweckend. Im Nachherein ist festzuhalten, das Flüssigkeiten zur äußeren Anwendung wenig genießbar sind. Also beenden wir den lauschigen Abend auf der Dachterrasse.
Tag 8, Dienstag. Restefrühstück, letzter Blog und Abreise. Zuhause ist Erholung angesagt.
Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei Winfried und Karin, deren Gäste wir sein durften und von denen wir so viel über Symi erfahren haben. Wir hatten eine coole Woche, viele Bilder und aus den Videosequenzen bastelt Detlef sicherlich wieder einen Film. Bin schon gespannt. Habe gehört, es könnte neben der FSK 6 Version auch eine als FSK 18 geben, die soll allerdings nicht vor 2030 veröffentlicht werden.
Das Schiff der Küstenwache ist wieder in Betrieb.
Strassennamen und Hausnummern gibt es nicht, manchmal gibt es Türschilder.
The Machine. Der soll es sein.
Das ist schon ganz schön hoch.
Ggü. Dem Notahlt befindet sich Schrott, sollen wir die Elektrokarre gleich dazuschieben? Das Banner richtet sich an die Weltöffentlichkeit. Nur befindet die sich nicht hier.
Zu Dokuzwecken: ja, wir können auch Kultur.
Elektrokarre auf Abwegen.
Null Sterne beim NCAP Crashtest. Aber 100 Sterne für den Spaß.
Bewohner Bucht Marathunda.
Maybe another place to be.
Nicht im Bild: die Drohne der griechischen Steuerverwaltu g zur Ermittlung der Auslastung der Bars.
Hätte man ja auch drauf kommen können, steht da nicht Exodus auf dem Etikett?

Symi

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