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/ Sulawesi 2025

Makasar

Indonesien, 08. September 2025
Von Sulawesis Inselparadies zum DreamSleeper – ein Reisetag voller Aufregung

Heute hieß es Abschied nehmen von einem traumhaften Fleckchen Erde: der kleinen Insel im Norden Sulawesis, mit ihrer unfassbar schönen Unterwasserwelt. Nach dem Frühstück ging es zurück aufs Boot – zusammen mit zwei anderen Reisenden. Zum Glück hatten wir das Angebot unseres Homestays, direkt mit einem privaten Boot nach Manado zu fahren. Der Preis war derselbe wie für die öffentliche Fähre, die wegen des gestrigen Feiertags völlig überlastet war. Ein echtes Geschenk – und noch dazu legten wir nicht im chaotischen Haupthafen an, sondern am Rand der Stadt. Von dort brachte mich ein Taxi ganz entspannt zum Flughafen.



Warten, Frust und ein kleiner Hoffnungsschimmer

Am Airport hatte ich zunächst reichlich Zeit, bis mein Flug nach Makassar starten sollte. Doch wie so oft mit Lion Air kam es anders: Verspätung. Erst eine Stunde, am Ende ganze zwei. Als ich schließlich in Makassar landete, war ich fast sicher – meinen Nachtbus würde ich nicht mehr schaffen.

In meinem Kopf kreisten die Optionen: Entweder einen wertvollen Reisetag verlieren oder für 100 Euro ein Auto mieten. Beides keine schönen Aussichten. Ich war frustriert – auf mich, auf die Airline, auf die Situation.

Doch dann hatte ich unglaubliches Glück: Zwei super nette Einheimische nahmen sich meiner an. Sie halfen mir, mit dem Busfahrer zu verhandeln – und tatsächlich: Gegen einen kleinen Aufpreis von 5 Euro erklärte er sich bereit, in der Nähe des Airports kurz auf mich zu warten. Ein Hoffnungsschimmer!



Eine Verfolgungsjagd durch Makassar

Jetzt musste nur noch mein Gepäck kommen. Als es endlich da war, rannten wir los. Einer meiner Helfer bugsierte mich in ein Taxi. Der Fahrer ließ mich jedoch an der falschen Stelle raus – Panik! Zum Glück half mir ein Junge mit seinem kleinen Roller und bugsierte mich, samt riesigem Rucksack, quer durch die Straßen bis zum richtigen Abholpunkt. Schweißgebadet, aber erleichtert, schaffte ich es tatsächlich: Ich saß im Bus!



Überraschung auf Rädern – der DreamSleeper

Und dann die nächste Überraschung: Mein Nachtbus entpuppte sich als der modernste Bus, den ich je gesehen habe – der „DreamSleeper“. Jeder Sitz war eine Liege mit eigenem Bildschirm, Massagefunktion, Sicherheitsgurt und individueller Aircon, die dezent kühlte statt zu frieren. Keine laute Musik, keine grellen Lichter – nur Ruhe. Alles nagelneu, alles unglaublich komfortabel.

Acht Stunden Fahrt lagen vor mir – und ich konnte tatsächlich schlafen. Nach all dem Chaos des Tages fühlte sich dieser Bus an wie purer Luxus.



Ein Tag, der mit Abschiedsschmerz begann, zwischendurch in Stress und Frust versank – und am Ende in einer absolut unerwarteten Wohlfühloase endete. Reisen ist manchmal verrückt, anstrengend und chaotisch. Aber genau solche Tage machen die besten Geschichten.
Abschied nehmen das paradisische Panorama Backpacker, ein letzter Blick vom Meer aus….

Kabupaten Maros

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