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/ Botswana September 2025
Simbabwe wir kommen, nach dem Visum für den Grenzübertritt sind es noch 70 km.
Die Victoriafälle sind ein breiter Wasserfall des Sambesi zwischen den Grenzstädten Victoria Falls in Simbabwe und Livingstone in Sambia. Seit 1989 gehören die Fälle zum Weltnaturerbe der UNESCO.
Die Victoria Falls sind die größten (breitesten) Wasserfälle der Erde. Auf einer Breite von fast 1.708 m stürzen die mächtigen Wassermassen des Sambesi 108 m in die Tiefe. Warum dies jetzt die größten sein sollen wird mir nicht ganz klar, denn die Iguazú-Wasserfälle sind 2.700 Meter breit.
Zumindest sind dies die größten in Afrika. In der Regenzeit fließen im Durchschnitt rund 1.088 qm/s Wasser (mit anderen Worten 1.088.000 Liter pro Sekunde!) über den Felsrand. Durch den Aufprall des Wassers in die nur 50 m breite Schlucht entsteht eine Art Gischt, die bis zu 500 m hochsteigt.
Da wir das genau nicht erleben wollten, haben wir uns für die Trockenzeit entschieden. Bei der Gischt in der Regenzeit ist eh nicht so viel zu sehen, da oftmals der Sprühnebel die Sicht verdeckt. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden der die Wasserfälle besuchen will.
Der britische Afrikaforscher David Livingstone entdeckte die Victoria Falls als erster Weißer im November 1855. Darf man eigentlich noch „Weißer“ schreiben?
Er gab den Wasserfällen zu Ehren der Königin Victoria von England den Namen: "Victoria Falls".
Der Devil's Pool bei den Viktoriafällen, in der Mitte des Bildes, ist ein natürlicher Infinity-Pool am Rand des Wasserfalls, der nur während der Trockenzeit zugänglich ist.
Besucher müssen an einer geführten Tour auf der sambischen Seite des Sambesi teilnehmen, um den Pool zu erreichen und dort zu schwimmen. Obwohl das Erlebnis als gefährlich gilt, gibt es bei geführten Touren keine Berichte über Todesfälle.