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/ Laras & Miris Abenteuer

Abel Tasman Coastal Track

Neuseeland, 28. November 2017
Am Dienstag wollten wir endlich einmal den Abel Tasman Nationalpark genauer erkunden. Durch diesen Nationalpark führt einer von Neuseelands sogenannten „Great Walks“, also mehrtägigen Wanderrouten. Dieser Great Walk dauert rund 3-5 Tage, und wir entschlossen uns, eine Tagesetappe von ihm zu laufen. Ermöglicht wurde uns dies, indem wir uns von Marahau (dem letzten Ort, der südlich vom Nationalpark mit dem Auto erreichbar ist) mit einem Wassertaxi zur Torrent Bay fahren ließen und den Rückweg zu Fuß antraten.
Am Anfang des Tages rechneten wir mit einer entspannten Bootsfahrt und, wie uns die Routenplanung auf Google Maps ausgespuckt hatte, 3 Stunden und unter 10 Kilometer Spaziergang. Es sollte jedoch anders kommen.
Aus dem scheinbar gemütlichen Wassertaxi wurde ein Speedboat, das uns um neun Uhr morgens (der Beginn unserer Tour) kräftig durchschüttelte - aber wahnsinnig Spaß gemacht hat es trotzdem. Alle traumhaften Strände, die wir bereits vom Boot aus betrachten könnten, wurden dadurch getoppt, dass wir einen Seehund bei seinem Frühstück in einer der zahlreichen Buchten direkt neben dem Boot beobachten konnten. Keine fünf Minuten später konnten wir einige seiner Artgenossen schlafend auf einer Felsinsel bewundern. Nach rund 45 Minuten Fahrt ließ uns das Boot in der Torrent Bay ab - naja, sollte es eigentlich. Da die Tide hier bis zu 5 Meter Differenz im Meeresspiegel auslöst, kamen wir um nasse Hosenbeine bei der Ankunft nicht herum.
Frisch auf dem Land angekommen, erwartete uns der erste Schreck: Wir hatten im Internet leider die falsche (unspektakuläre Inland-) Route gewählt. Auf dem ersten Wegweiser wurde unsere Strecke an der Küste entlang allerdings mit 17 Kilometern und einer Laufzeit von 6 Stunden ausgewiesen (man beachte, dass das Tongariro Alpine Crossing nur 2 Kilometer länger war, zwar zugegeben auch mehr Höhenmeter hatte, wir uns darauf allerdings mehrere Tage vorbereitet hatten). Frohen Mutes stapften wir in Richtung des Cleopatra Pools los, ein von einem kalten Bergbach geschaffenes natürliches Wasserbecken mit traumhaft klarem Wasser und tollen Möglichkeiten, sich hinzulegen.
Der restliche Weg bestand aus einem Pfad, der sich durch den Regenwald und an den Buchten entlang schlängelte. Eine Aussicht übertraf die nächste - besonders, weil der Track rund um 100 Meter über dem Meeresspiegel verlief. Während uns auf dem Weg teilweise die Motivation verließ, bauten uns die Backpacker, die auf dem Great Walk ihre gesamte Zeltausrüstung und Lebensmittel mitschleppen mussten, etwas auf.
Abends fielen wir todmüde ins Bett. Schon morgens war unser Gesundheitszustand nicht einwandfrei gewesen, und so freuten wir uns beide auf eine große Mütze Schlaf.
Nach den heutigen Aussichten unterschreiben wir definitiv die Aussage, dass der Abel Tasman Nationalpark der schönste des Landes ist. 😍

– Abel Tasman Coastal Track

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