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/ Laras & Miris Abenteuer

Renwick – 8 Inkerman Street North

Neuseeland, 29. November 2017
Gestern entschieden wir uns seit langer langer Zeit dazu, unseren Standort von unserem heiß geliebten, öffentlichen Parkplatz zu wechseln und weiter nach Osten zu fahren. Unser Ziel war Blenheim. Doch schon beim Aufstehen in Nelson bemerkten wir etwas unglaubliches... es hat tatsächlich jemand in der Nacht unsere ranzige (!!!, die eh nicht mehr funktionierte) Ameisenfalle geklaut. Könnt ihr uns erklären, was jemand mitten in der Nacht damit anfangen kann?🤦🏻‍♀️🤷🏻‍♀️ Vor allem war diese mit Panzerband auf unserem Auto befestigt, was im Umkehrschluss bedeutet, dass jemand die Ruhe gehabt haben muss, dieses bis auf den letzten Rest fein säuberlich abzuknibbeln. Wir finden das ganze sehr sonderbar und bedanken uns hiermit bei demjenigen, der uns die Arbeit abgenommen hat!😂😂

Okay, weiter im Text. Erste Frühstückspause an einem malerischen See gelegen. Eigentlich war alles sehr idyllisch, bis eine Familie dazu kam. Die Mutter eines kleinen Jungen versuchte ihm beizubringen, flache Steine über die Wasseroberfläche springen zu lassen - und scheiterte dabei kläglich. Genau in diesem Moment sprang Lara motiviert auf und wusste, dass sie es besser machen konnte. Es folgte ein: „Juhuu Miri, lass uns Steine flitschen gehen!🎉“. Während lara das Ufer runter rannte, hielt sich Miris Begeisterung in Grenzen, die wie ein Esel langsam hinter ihr hertrottete. Diese Demotiviation sollte belohnt werden. Da das Ufer eigentlich nur aus Algen und Schlick bestand (was man vorher aber nicht gesehen hat) und nicht wie erwartet aus Steinstrand, sank Lara bei jedem weiteren Schritt tiefer in die Matsche ein. Anstatt schon am Anfang umzudrehen, setzte ihr Bremsvorgang erst verspätet ein, sodass sie bis zu ihren Knöcheln in dunkelgrünem Schlick versank. Auf dem Foto kann man übrigens erkennen, wie amüsiert Lara bei der Reinigung ihrer Schuhe war.😂

In Blenheim angekommen, steuerten wir zuerst das Informationscenter der Stadt an. Dort hing eine erstaunliche Wettervorhersage aus, denn am Freitag und Samstag erwarten uns hier sonnige 27 Grad!☀️
Auf der Anfahrt zu unserem Campingplatz setzten wir uns mit dem Radio auseinander. Dazu muss gesagt sein, dass überall in Neuseeland andere Frequenzen herrschen und das auch schon, wenn man nur 1km von der nächst größeren Stadt entfernt ist. Nun wo wir hier in Blenheim Arbeit suchen wollen und wohl die nächsten 2 Wochen hier verbringen werden, suchten wir nach einem uns entsprechenden Radiosender. Auf freudige Countrymusik folgten Kirchenmusik und biblische Diskussionen und das auf über 7 Radiosendern!!! Wir gaben also auf und hörten einfach keine Musik.😩

Dafür hatten wir am Abend etwas Glück. Auf dem kostenlosen Campingplatz in Renwick nahe Blenheim sind nur 10 Campervans pro Nacht erlaubt. Dafür sind einige der vielen Parkplätze mit Nummern von 1-10 versehen, auf welchen ausschließlich gecampt werden darf. Als wir dort ankamen, waren deutlich mehr als 10 Autos zu sehen und wir waren kurz davor den Parkplatz wieder zu verlassen. Doch dann sahen wir noch einen freien und nummerierten Platz direkt neben 2 deutschen Backpackern, welche schon fröhlich am kochen waren. Zu sehr später Stunde kam dann jedoch ein Mann von der Stadt, der alle Camper wegschickte, welche nicht auf nummerierten Plätzen standen - darunter auch die beiden Jungs (welche natürlich schon viel länger dort waren und die ganze Zeit schon neben einem freien, nummerierten Parkplatz gestanden hatten). Selber schuld würden wir sagen (auch wenn uns das für sie ein wenig leid tat).🙄
Wie ihr merkt, können wir uns auch bei Laune halten, wenn wir nur von einer Stadt zur nächsten reisen.😂



Renwick – 8 Inkerman Street North

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