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Amazonas Eco Lodge Tambopata

Peru, 24. April 2018
auf gehts zum letzten Highlight der Reise in die Amazonas Lodge
Ganz entspannt ging es mit dem Bus Richtung Cusco Airport; kurz vor dem Schalter gab uns Lucho noch unser Ticket und es ging recht bald los zur letzten Etappe unserer Reise; Flug nach Puerto Maldonado; schon aus dem Flugzeug hatte man einen tollen Blick auf das gigantische Amazonasgebiet; besonders auffällig die vielen schlangenförmigen braunen Flussarme im unendlich wirkenden Dschungelgrün; in Puerto Maldonado packten wir unsere Sachen in einem kleinen Lager von G-Adventure in kleinere Duffelbags um; nach einer halben Stunde im Bus kamen wir dann am Pier an und es ging über den Tambopata River, einem Zuläufer des Amazonas, in Richtung Tambopata Eco Lodge; wir sind ca. 2,5h mit einem Motorboot flussaufwärts gefahren; unterwegs gab es Lunch aus einer kleinen Metallbüchse, Reis mit frischem Gemüse und Hühnchen; die Fahrt war sehr spannend, man sah viele Tiere, vor allem viele bunte Papageien ☺; Ankunft in der Eco Lodge; man musste eine Holztreppe den Hang hoch gehen (da es dort oft nass ist, hatten sie Bierdeckel, für eine höhere Rutschfestigkeit, aufgebracht – sehr professionell), wir hatten dann nach der Begrüßung etwas Zeit an diesem speziellen Ort anzukommen; Zimmer ohne Strom, nur mit Kerzenlicht und durch die Sonne erwärmtes Wasser, man fühlte sich irgendwie schnell total wohl; wir haben den Einheimischen beim Fußball spielen zugeschaut; im Gemeinschaftsraum gab es dann leckeres Essen an einer langen Tafel; anschließend machten wir noch einen Night Walk durch den Dschungel; wir liefen alle mit Taschenlampe über einen schmalen Pfad und der Guide sah ständig irgendwelche versteckten Tiere und Insekten; darunter viele Spinnen, Käfer und Falter, auch eine Tarantel; nach einer Weile sagte er dann, dass wir jetzt ein Spiel machen: alle sollten die Taschenlampen ausmachen und den Geräuschen des Dschungels lauschen – es war beeindruckend was für eine enorme Geräuschkulisse herrschte; das „Spiel“ ging weiter; wir begannen den Rückweg, wobei im Abstand von 30 Metern immer einer allein im Dunkeln stehen blieb, ehe nach 10 min. der erste Stehengebliebene von hinten losging, um die anderen wieder einzusammeln; somit hatte jeder 10 einsame Minuten im verlassenen Dschungel, was wirklich ein spannendes Erlebnis war; man dachte ständig, dass einem gleich irgendein Tier am Bein hochkrabbeln würde, es raschelte, ‚kreuchte’ und ‚fleuchte’ und in der Ferne schrien die Affen; die im leichten Wind wehenden Lianen sahen aus wie Schlangen die sich bewegten; auf dem Rückweg erschreckte Lucho dann noch Laura als er hinter einem Baum auftauchte - insgesamt eine coole Erfahrung; zurück in der Lodge tranken wir alle noch ein Bierchen und dann ging es ab ins Dschungel-Bett.

--- 25.04.2018 ---

Wir hatten eine sehr angenehme Nacht in unserer Hütte, das Klima im Raum war herrlich, da der offene Dachstuhl nur mit einem Netz verschlossen war; wir teilten unser Haus mit den Aussies; nach dem Frühstück sind wir mit dem Boot ein weiteres Stück Flussaufwärts gefahren, um dann eine weitere Dschungelwanderung zu machen; wir sahen Affen, viele Insekten und sogar einen „laufenden“ Baum (er ist zugegebenermaßen nicht besonders schnell :D; er kommt im Jahr ungefähr 1 Meter voran, stellt sich somit aber immer an eine für ihn lebensfreundliche Stelle); zwischendurch schlugen wir uns auch mit der Machete den Weg frei, da ein Baum im Weg lag; der Guide zeigte uns dann grüne Blätter die wir zerreiben sollten – nach kurzer Zeit färbten sich unsere Hände rot; im ersten Moment fanden wir es alle ganz lustig, doch wie sich später herausstellte ging die Farbe sehr schlecht ab; dann noch Piranhas füttern vom kleinen Ruderboot aus, begleitet von vielen farbenfrohen Schmetterlingen; an einer Liane wie Tarzan umherschwingen und einen riesigen Baum an einer Liane hoch klettern – der Dschungel hatte wirklich sehr viel zu bieten; zurück im Camp konnten wir (nur die Männer, Frauen verboten) verrückter Weise das Champions League Spiel Bayern vs. Real Madrid schauen; es lief auf einem Röhrenfernseher in der Hütte der Angestellten – super strange, man ist so weit weg von der Zivilisation und trotzdem läuft Fußball; mit Lucho, dem Barca-Fan und Real-Hasser, war es echt amüsant, ständig rief er „MARICA, MARICA“ lauthals, was so viel wie ‚Tunte’ heißt zu Ronaldo; ein witziger Nachmittag; dann sind wir noch in einem kleinen Flussarm baden gegangen, man versicherte uns, dass es da keine Caymon Krokodile geben sollte; Drohne fliegen und mit begeisterten Gästen ins Gespräch kommen; dann Abendessen und anschließend noch zur Caymon-Beobachtung mit dem Boot über den Fluss fahren; wieder in der Finsternis ging es für 2h über den Fluss; wir sahen einige große Caymon Krokodile die sich in der Uferzone räkelten und zum vorerst letzten Mal das „Southern Cross“; es lag schon ein bisschen Abschiedsstimmung in der Luft; es war die letzte richtige Nacht in einem Bett vor der Heimreise – oh Mann, ein komisches Gefühl.

--- 26.04.2018 ---

Der 50h Tag – die Rückreise beginnt; gleich früh 6.00 Uhr ging es mit dem Boot 2,5h zurück zum Ausgangspier in der Nähe von Puerto Maldonado; alle waren relativ ruhig und noch etwas verschlafen; die Heimreise, sie hatte begonnen; natürlich freuten wir uns auch auf zu Hause, doch die lange Reise neigte sich leider nun dem Ende; Flug von Puerto Maldonado nach Cusco; in Cusco mussten wir aus irgendeinem Grund eine Weile im Flugzeug warten; nach ca. 90 min ging es dann aber weiter nach Lima; ...
nahe Puerto Maldonado
mit dem Boot ging es für etwa 2,5h über den Tambopata River, einem Zufluss zum Amazonas
dabei war sogar für Verköstigung gesorgt
Capybara
angekommen in der Lodge für die letzten zwei Nächte der Reise
super entspannte Stimmung und Natur pur
ABER wo kann man eigentlich keine Champions League schauen? :D
am ersten Abend machten wir gleich eine kleine Nachtwanderung durch den Dschungel mit enormer Artenvielfalt: Golden Spider
eine kleine Tarantula
Falter
Käfer ...
am nächsten Morgen ging es flussaufwärts zu einer Wanderung
u.a. the walking tree ... der sich tatsächlich fortbewegen kann .. wenn auch nur langsam
Dschungel-Feeling an der Liane
am Abend: Cayman Spoting
hautnah

Puerto Maldonado

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