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/ Elternzeit im Mückimobil

Буда Томовића

Montenegro, 29. May 2019
Die Promenade in Ulcinje
Unser letzter Campingplatz in Montenegro sollte noch einmal am Strand sein.
Wir hoffen noch auf ein paar Sonnenstrahlen und hier sind wir schon mal in der Nähe von Bar - hier fährt abends unsere Fähre.

In der Nähe von Petrovac nächtigen wir also das letzte mal in Montenegro. Der Campingplatz ist inzwischen etwas überflutet und wir suchen uns einen noch recht trockenen Platz.
Wir gehen erstmal zum Strand. Es ist windig und die Wellen sind sehr hoch - kein Vergleich zum seichten Wasser, das wir in Sveti Stefan hatten! Wir gehen etwas den Strand entlang und genießen die Seeluft.

Nachts regnet es natürlich wieder. Was machen wir an unserem letzten Tag? Strand macht keinen Sinn bei dem Wetter. Bar soll nicht so schön sein. Also fahren wir Richtung Albanien. Wenn wir mehr Zeit gehabt hätten, wären wir sowieso gerne dahin gefahren. Und die letzte Stadt vor der Grenze soll schon einen albanischen Flair haben. Also fahren wir nach Ulcinj.
Wir finden zum Glück einen Parkplatz an der Straße. Die Stadt macht erstmal nicht so einen schönen Eindruck.. wir gehen zur Promenade. Das Meer ist wieder ähnlich wild wie gestern. Von außen ganz schön anzusehen -zum Baden ist es sowieso zu kalt ;)

Die Promenade ist nicht so lang, daher schlendern wir recht schnell Richtung Altstadt. Die liegt natürlich wieder auf einem Hügel. Von dort oben haben wir einen schönen Blick. Diesen genießen wir und lassen uns durch die engen Gässchen treiben.
Uns wird das Museum empfohlen, da man von dort einen schönen Blick über die Altstadt hätte.
Wir kommen am Museum vorbei und für 2€ (für uns alle drei) nehmen wir das mal mit. Für einen schönen Blick haben wir schon mal mehr bezahlt ;-)
Das Museum ist in einer alten Burg. Die ersten Ausstellungsstücke in einer Art Kerker, ein paar Vitrinen mit ausgegrabenen Porzellan Schreben etc in einer Kirche und eine „Kunstgallerie“ in einem Turm. Hier hoffe ich auf den Ausblick, doch alle Fenster sind geschlossen.
Mist.
Ein weiters mehrstöckiges kleines Haus beinhaltet alte Alltagsgegenstände (Favoriten von mir: ein Korb und eine Kette zum Topf dran hängen - wurde auch so auf Schildern beschrieben. Fabis Favorit: ein altertümliches Outfit eines Mannes, einschließlich Pistole - aaahja)
Auch hier gab es keine Fenster.
Hm.
Ah - neben den kerkern kann man noch hoch gehen auf das Dach der Gewölbe. Doch einen Blick auf die Altstadt haben wir auch von hier nicht.
Naja, wir haben aber einen ganz schönen Blick auf das Meer - ist ja auch was!

Wieder runter geht es durch die Altstadt und wir „landen“ auf einer schönen Terrasse eines Hotels mit wirklich schönen Blick - nicht über die ganze Altstadt, aber über die Bucht.

So, nun geht es nach Bar. Hier checken wir schon mal für das Schiff ein und schlendern nochmal durch die Stadt. Natürlich fängt es wieder an zu regnen - hier muss aber nochmal erwähnt werden, dass wir in Ulcinj auch kurz die Sonne gesehen haben!! Wir suchen also eher schnell ein Restaurant, essen etwas, kaufen noch kurz Proviant für die Überfahrt und machen uns wieder auf zum Auto.

Die Abfahrt soll um 21:00 Uhr sein. Wir stellen uns um 19:30 Uhr in die kurze Schlange der Autos. Die Beamten des Zolls und der Polizei arbeiten scheinbar sehr genau.
Lelia probiert sich zwischenzeitlich als neue Fahrerin des Mückimobils :)
Nach einer guten Stunde sind wir dran. Wenigstens sind alle nett - Lelia ist sogar zu allen Angestellten wieder super süß und strahlt alle an, auch wenn im Auto nur mit uns schon das ein oder andere Drama überstanden war..

Auf dem Schiff angekommen, werden wir zur Kabine - 3er Außenkabine. Mit Aida eher nicht vergleichbar ;-) ein Stockbett, ein einzelnes Bett, ein Waschbecken, ein Stuhl und ein Mülleimer (der beim schlafen gehen neben dem Bett platziert, aber glücklicherweise nicht gebraucht wurde) - that‘s it.
Reicht aber für die Nacht.
Als Lelia schläft, gucken Fabi und ich an der Rezeption (weiter reicht das Babyfon nicht) noch ein bisschen eine Serie. Dann startet das Schiff etwas verspätet. Den starken Seegang merke ich leider sofort und verschwinde zu Leli ins Bett. Schlafen ist super und so überstehe ich die Nacht auf dem Meer gut - juhu! Es wackelt aber schon ganz schön!
Morgens ist es zum Glück ruhig und wir haben blauen Himmel!
Ciao Bella Italia :-)
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– Буда Томовића

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