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/ (Nik)kattor laufen den Camino

Santiago de Compostela

Spanien, 03. July 2019
Pansion
12. Etappe von Terbernavella nach Santigo de Compostela
Um 6:30 Uhr war Wecken. Theoretisch, praktisch waren wir mit dieser Zeit fast die Letzten, die aufstehen wollten. Noch schnell einen Café con leche hintergestürzt und los ging es wieder. Am Anfang des Tages stand die Frage im Raum, ob wir noch einen Stop vor Santiago machen oder durchlaufen. Eigentlich waren wir uns einig, dass 37 km zu viel sind, doch beim Wiedereinscheren in den Camino, reduzierte sich die Entfernung entgegen unserer Berechnungen auf 34 km. Also entschieden wir, erstmal die Hälfte zu laufen und dann die Entscheidung zu treffen. Der Weg war sehr angenehm. Wir liefen viel durch schattige Wälder und Hohlwege, so dass die recht hohen Temperaturen (28‘) ganz gut zu verkraften waren. Nach der Hälfte buchten wir dann doch ein Zimmer in Santiago.
Die Pilgermenge verdichtete sich zunehmend, je näher wir dem Ziel kamen. Kurz vor dem Monte do Gozo (Berg der Freude), bekannt aus dem Film „Die Pilgern“, stießen dann noch die Pilger vom Camino del Norte dazu (obwohl wir mit einer viel größeren Pilgeranzahl gerechnet hatten). Die Aussicht vom Gozo ist allerdings eine Enttäuschung. Wir haben jedenfalls die Kathedrale bzw. die Stadt von dort oben nicht gesehen.
Die letzten 4 km und den Einzug in die Stadt brachten wir dann auch noch mit Würde hinter uns.
Auf dem Kathedralenvorplatz genoss jeder für sich den Moment.


Erkenntnis des Tages:
Wir sind am Ziel, aber nicht am Ende des Weges

Pilgermenü: in 3 verschiedenen Restaurants mit Sangria und Zugaben
Unterkunft: 50€
Strecke: 33,9 km
Zeit: 9:51 h
Höhenmeter: 528m hoch, 653m runter
Der frühe Pilger...
Nur noch 30km
Zweitverwertung
EU- Banane
Frühstück
Ein Pilgerfreund
Fast geschafft
Monto do Gozo

Santiago de Compostela

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