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/ Georgia on my mind

Im Nachtzug nach Bukarest

Österreich, 23. September 2019
Hauptbahnhof Wien
In Wien sind wir diesmal pünktlich. Mit einer Stunde Zeit, gönne ich mir eine Einkaufstour im Supermarkt, um mich für den nächsten Teil mit Wasser einzudecken. Der Laden ist klein und eng, aber rappelvoll. Es gibt zwei Eingänge, die jeweils nur einen bestimmten Teil des Sortiments zugänglich machen. Aber mit Zeit genug ist das kein Problem. Um die Beine zu vertreten, drehe ich noch eine Runde und begebe mich zum Bahnsteig. Der Zug ist schon da und kann belegt werden. Ein Schaffner kontrolliert die Fahrkarten und dann ziehe ich in mein Abteil ein. Es ist sauber, das Fenster kann man kippen, Waschbecken ist vorhanden und das Gepäck hat auch Platz. Bis alles eingerichtet ist, ist auch die Abfahrtszeit gekommen und gegangen. Mit zwanzig Minuten Verspätung fahren wir durch die Nacht gen Osten. Im Schlafwagen kann man herrlich schlafen. So gut sogar, dass man Klopfgeräusche für Unruhe im Nachbarabteil hält. Aber es hört nicht auf, und plötzlich fällt einem ein, dass es ja auch noch aktive Grenzen gibt. Und so ist es auch. Die Passkontrolle wartet geduldig, bis man sich so weit anzogen hat, dass man Besucher empfangen kann. Nach der Ungarischen kommen auch noch die rumänischen Zöllner. Alle ohne Hunde oder andere martialische Unterstützung; sie sind auch ganz umgänglich und ruckzuck wieder verschwunden. Dann kann man wieder weiter schlummern.

Wien

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