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Spaziergang in Arnarstapi

Island, 18. July 2019
Donnerstag, 18. Juli. Weiter geht unsere Snæfellsnes Umrundung. Wir vertreten uns in Arnarstapi ein wenig die Beine...
Donnerstag, 18. Juli. Wir besuchen den Ort Arnarstapi auf Snæfellsnes:

„Arnarstapi Fischerdorf
Arnarstapi ist ein altes Fischerdorf auf der Snaefellsnes Halbinsel. Arnarstapi war mal ein wichtiger Handelshafen im 18. Jahrhundert. Das Dorf war eine große und wichtige Gesellschaft in Island mit etwa 150 Einwohnern. Heute leben nicht mehr viele Leute das ganze Jahr über in Arnarstapi, aber im Sommer ist der Ort gefüllt mit Menschen und Vögeln, die hier nisten. Es gibt viele Ferienhäuser in der Region und im Sommer gibt es auch viele kleine Fischerboote im Hafen. Der Hafen ist wunderschön und umgeben von Basaltsäulen, Klippen und Schluchten.

Wenn Sie vom Hafen entlang der Küste Richtung Westen laufen, können Sie unglaubliche Klippen, Hügel, Steinformationen und Höhlen sehen, viele von ihnen mit unzähligen Vögeln. Die Küste und die Klippen zwischen Arnarstapi und Hellnar sind seit 1979 ein Naturreservat. Hier finden Sie außergewöhnliche Steinformationen, die durch das Meer geformt wurden und Sie haben die seltene Möglichkeit die Nester der Dreizehenmöwen aus der Nähe zu betrachten.“

Am Meer steht eine Statue von Ragnar Kjartansson, die die Sagenfigur Bárður Snæfellsás darstellt:

„Die Saga um Bárður weist sehr ausgeprägte Züge von Volkssagen auf.

So wird erzählt, Bárður sei einer der ersten Siedler in der Gegend um den Snæfellsjökull gewesen, aber viel größer und stärker als andere, weil er Trollblut in seinen Adern hatte. Er war höchst sportbegabt und außerdem zauberkundig. Und wie viele andere hätten auch ihn Auseinandersetzungen mit dem norwegischen König Harald Schönhaar zur Auswanderung nach Island bewogen.

Er nannte den Snæfellsjökull zunächst einmal Snjófell und gründete in der heutigen Gemeinde Hellnar einen Hof, den er Laugarbrekka nannte. Noch heute gibt es in Hellnar einen Hof dieses Namens, aber er steht an anderer Stelle als in der Sage beschrieben.

Während des Baus soll Bárður in der Höhle Sönghellir gewohnt und dort auch gesungen haben. Er badete grundsätzlich in dem schönen runden Maar Bárðarlaug (= das Bad des Bárður). Aber er neigte auch zu Berserkertaten. So tötete er seine Neffen, die nicht auf seine Tochter aufgepasst hatten, indem er einen von ihnen in die Schlucht Rauðsgíl warf (die Schlucht wurde rot von seinem Blut), den anderen von Klippen herabstürzen ließ. Die Tochter wurde laut Sage die erste „Entdeckerin“ von Grönland. Das Kind trieb auf einer Eisscholle die 287 km bis dorthin ab, kam aber heil zurück (zu spät für den Neffen).

Außerdem half Bárður seinem Nachbarn Ingólfur, der im heutigen Ólafsvík siedelte, und dauernd Ärger mit einem Trollweib aus dem Berg Enni hatte, das ihm an den Kragen wollte.

Schließlich verschwand er nach einem Zusammenstoß mit seinem Halbbruder im Snæfellsjökull, wo er immer noch sitzen soll und seine Schätze bewacht, die im kleinen Krater Bárðarkista, einem Teil des Bergmassivs, versteckt sind.“
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Arnarstapi

„Arnarstapi Fischerdorf
Arnarstapi ist ein altes Fischerdorf auf der Snaefellsnes Halbinsel. Arnarstapi war mal ein wichtiger Handelshafen im 18. Jahrhundert. Das Dorf war eine große und wichtige Gesellschaft in Island mit etwa 150 Einwohnern. Heute leben nicht mehr viele Leute das ganze Jahr über in Arnarstapi, aber im Sommer ist der Ort gefüllt mit Menschen und Vögeln, die hier nisten. Es gibt viele Ferienhäuser in der Region und im Sommer gibt es auch viele kleine Fischerboote im Hafen. Der Hafen ist wunderschön und umgeben von Basaltsäulen, Klippen und Schluchten.

Wenn Sie vom Hafen entlang der Küste Richtung Westen laufen, können Sie unglaubliche Klippen, Hügel, Steinformationen und Höhlen sehen, viele von ihnen mit unzähligen Vögeln. Die Küste und die Klippen zwischen Arnarstapi und Hellnar sind seit 1979 ein Naturreservat. Hier finden Sie außergewöhnliche Steinformationen, die durch das Meer geformt wurden und Sie haben die seltene Möglichkeit die Nester der Dreizehenmöwen aus der Nähe zu betrachten.“

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Bárður Snæfellsás

Am Meer steht eine Statue von Ragnar Kjartansson, die die Sagenfigur Bárður Snæfellsás darstellt:

„Die Saga um Bárður weist sehr ausgeprägte Züge von Volkssagen auf.

So wird erzählt, Bárður sei einer der ersten Siedler in der Gegend um den Snæfellsjökull gewesen, aber viel größer und stärker als andere, weil er Trollblut in seinen Adern hatte. Er war höchst sportbegabt und außerdem zauberkundig. Und wie viele andere hätten auch ihn Auseinandersetzungen mit dem norwegischen König Harald Schönhaar zur Auswanderung nach Island bewogen.

Er nannte den Snæfellsjökull zunächst einmal Snjófell und gründete in der heutigen Gemeinde Hellnar einen Hof, den er Laugarbrekka nannte. Noch heute gibt es in Hellnar einen Hof dieses Namens, aber er steht an anderer Stelle als in der Sage beschrieben.

Während des Baus soll Bárður in der Höhle Sönghellir gewohnt und dort auch gesungen haben. Er badete grundsätzlich in dem schönen runden Maar Bárðarlaug (= das Bad des Bárður). Aber er neigte auch zu Berserkertaten. So tötete er seine Neffen, die nicht auf seine Tochter aufgepasst hatten, indem er einen von ihnen in die Schlucht Rauðsgíl warf (die Schlucht wurde rot von seinem Blut), den anderen von Klippen herabstürzen ließ. Die Tochter wurde laut Sage die erste „Entdeckerin“ von Grönland. Das Kind trieb auf einer Eisscholle die 287 km bis dorthin ab, kam aber heil zurück (zu spät für den Neffen).

Außerdem half Bárður seinem Nachbarn Ingólfur, der im heutigen Ólafsvík siedelte, und dauernd Ärger mit einem Trollweib aus dem Berg Enni hatte, das ihm an den Kragen wollte.

Schließlich verschwand er nach einem Zusammenstoß mit seinem Halbbruder im Snæfellsjökull, wo er immer noch sitzen soll und seine Schätze bewacht, die im kleinen Krater Bárðarkista, einem Teil des Bergmassivs, versteckt sind.“

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Stapafell

„Arnarstapi befindet sich an der äußersten Westspitze von Snæfellsnes etwas östlich von Hellnar. Der zum Vulkansystem des Snæfellsjökull zählende Berg Stapafell (dt. „Der verstopfte Berg“) beherrscht den Ort.“

Kleiner Panoramablick...
Am Meer steht eine Statue von Ragnar Kjartansson, die die Sagenfigur Bárður Snæfellsás darstellt.
Lena und Freia ist die Saga egal. Sie finden den Durchgang einfach spannend...
😍👍
Hier mal der Blick in die Richtung, wo wir gerade herkommen...
„Arnarstapi befindet sich an der äußersten Westspitze von Snæfellsnes etwas östlich von Hellnar. Der zum Vulkansystem des Snæfellsjökull zählende Berg Stapafell (dt. „Der verstopfte Berg“) beherrscht den Ort.“
Der Berg Stapafell gefällt mir auch wirklich sehr...😍
Und hier sind nun die berühmten Klippen vor Arnarstapi 😀👍
😍
Ja. Tatsächlich megaschön!
Wir bleiben aber lieber auf den befestigten Wegen und wandern nun nicht die Küste entlang. Der Schwalbenkinder und unserer Gesundheit zuliebe...🤪
Unsere beiden kleinen Heldinnen finden es heute mega witzig, sobald sie eine Schwalbe nur von weitem sehen, kreischend wegzurennen 😬😆 Das war gestern für sie wohl ein eindrückliches Erlebnis 😃
Ansonsten wird gerade ein kleiner Tanz einstudiert...
Schöner Spaziergang...
😉👍
Sagenfigur Bárður und Berg Stapafell😍
🥰
Auch schön 😍
😍🥰 So und nun geht unsere Fahrt weiter!

Arnarstapi

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