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/ Elba für diveaways

Capoliveri

Italien, 07. September 2024
Nach einem anstrengenden Freitag voller hektischer Packerei bei brütender Hitze in Deutschland und einem schwirrenden Kopf ob der Dinge, an die ich noch denken muss, geht die Fahrt am Freitag Abend 19:15Uhr los. Käpt‘n Dedl sitzt am Steuer und wir rollern dem Süden entgegen. Dobby und Lupo im Kofferraum, Sukita in ihrer fluchtsicheren Box auf der Rückbank.
Bei Heidelberg machen wir den ersten Stopp und kehren für ein spätes Abendessen ein, gehen Gassi, tanken und weiter geht‘s. Wir verlieren über eine Stunde Zeit in Staus Richtung Basel.
Irgendwann dämmere ich weg, doch Käpt‘n Dedl hält wacker das Steuer. So verpasse ich sogar den unheimlichen und 38 Grad heißen (lang lebe die Klimaanlage) Gotthard-Tunnel und werde erst um Como wieder munter, kurz vor dem Sonnenaufgang. Morgens in Piombino angekommen, statten wir uns im Eurospin mit reichlich italienischen Grundnahrungsmitteln und Leckereien aus, so dass jeder verbleibende Kubikzentimeter im Auto vollgestopft wird, incl. einer Bratpfanne für Lollo und Mäcki, die es als 1€-Deal zum Mineralwasser dazu gab. Leider reicht die Zeit bis zur Fähre nicht mehr für ein italienisches Frühstück, also reihen wir uns gleich in die vollen Spuren zur Fähre ein, die pickepacke voll wird.

Auf der Fähre sichern wir uns eine Art Sackgasse am oberen Aussendeck. Das hat den Vorteil, dass unsere Hunde nicht bei jedem vorbei flanierenden Hund anschlagen und Radau machen. Was wir nicht wissen, dass direkt oberhalb unseres schönen Platzes das Nebelhorn befindet, welches kurz nach der Abfahrt auch zweimal, sehr laut, sehr eindringlich tutet, so dass wir vor Schreck fast umfallen und sogar auch Lupo und Sukita vor Schreck bibbern und Dobby komplett verängstigt an meiner Seite vor sich hin zittert. Nach 1 Stunde Überfahrt erreichen wir Elba. Wir schlingern uns durch den dichten Verkehr, den Berg hinauf Richtung Capoliveri und auf der anderen Seite wieder hinunter weiter Richtung Peducelli, wo unser Häuschen auf uns wartet. Beim Eintreffen finden wir noch den Reinigungstrupp vor, ist aber auch kein Wunder, denn wir sind viel zu früh, regulär wäre das Einchecken erst ab 16:00 Uhr möglich und wir sind schon gegen 12:00 Uhr da. Wir packen aus und genießen die wunderschöne Aussicht. Da wir bereits ortskundig sind, benötigen wir keine Einweisung mehr. Nachmittags fahren wir noch zur Tauchbasis, um uns dort anzumelden und unsere Tauchsachen auszupacken. Zurück am Haus, überfällt Dedl die Müdigkeit und er verzieht sich ins Bett, während ich noch lange auf der schönen Terrasse sitze und den Wellenrauschen zu hören. Die Nacht wird trotzdem anstrengend, denn es ist furchtbar heiß und auch der kleine Ventilator im Haus kann nicht wirklich viel Abkühlung bringen.
Auf die Fähre in Piombino
Die Möwe verfolgt unsere Fährüberfahrt
Lupo passt auf der Fähre auf uns auf
Blick von der Fähre
Ciao Elba
Blick von Capoliveri
Unsere Bucht
Unser Häuschen
…………angekommen

Capoliveri

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