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/ Elba für diveaways

Portoferraio

Italien, 09. September 2024
Morgendlicher Blick auf unseren Hausstrand
Am nächsten Morgen gießt es noch mal, obwohl die Wetter App schönsten Sonnenschein verheisst. Aber kurz darauf verziehen sich die Wolken, und der Himmel erstrahlt blau. Wir machen einen hübschen Spaziergang an der Küste entlang mit den Hunden. Anschließend geht es wieder zum Tauchen. Durch das Unwetter ist die See sehr, sehr unruhig und das Einsteigen ins Boot vom Strand aus erweist sich als höchst schwieriges Unterfangen. Mein Jacket treibt davon, als ich umgerissen werde und ich verliere in der Brandung meine Taucherbrille, die ich seit bestimmt 20 Jahren habe und heiß und innig liebe. Sie bleibt verschollen und ich leihe mir eine andere Tauchmaske aus, die zum Glück auf dem Boot als Reserve vorrätig gehalten wird. Meine Atemregler wurden mit Sand gespült, und wir müssen zunächst, bevor wir abtauchen können, die Atemregler wieder reinigen. Das ist sehr schwierig, alldieweil wir schon im Wasser treiben, doch Detlef gibt alles. Ich bin zu unsicher, mit diesen Reglern zu tauchen, und wir tauschen die Jackets. Dedl kommt mit meinem Jacket zurecht, ich mit seinem auch. Der Tauchplatz heute ist La Corbella. Leider bietet er überhaupt nichts Spektakuläres, außer einer durch das Unwetter bedingten schlechten Sicht. Wir hätten zu den roten Gorgonien auf 35m abtauchen können, aber das war mir mit neuer Maske und dem gefluteten Regler nicht geheuer, so dass wir es bei einem flacheren, recht langweilen Tauchgang belassen haben. Zu guter letzt vertauchen wir uns auch noch, wir machen einen Aufstieg mit Boje, um zu schauen, wo unser Boot geblieben ist, das uns dann kurz darauf zum Glück wieder einsammelt. Den Tauchgang verbuchen wir unter Erfahrung, aber nicht unter Highlight des Urlaubs.

Da zu allem Überfluss an Detlefs Tauchcomputer auch noch das Armband gerissen ist, fahren wir abends nach Porto Ferraio, hier soll es im Tauchshop Ersatzbänder geben. Das haben wir am Vormittag telefonisch erfragt. Vor Ort stellt sich jedoch raus, dass man jede Menge Bänder hat, nur nicht das passende für seinen Computer. Um dem Tag wenigstens noch einen schönen Ausklang zu geben, kehren wir zunächst in einer Bar ein für einen Aperitif. Die Leute dort sind sehr nett und lassen uns sogar von ihrer sehr lecker ausschauenden Pizza probieren. Anschließend gehen wir in ein schönes, typisch italienisches Restaurant mit guter etwas gehobener Küche und wir verspeisen ein Dreigängemenü. Ganz klassisch wuseln diverse Ober um uns herum, alle mit schnellen, zackigen Schritten, eilen Sie herbei und hinweg, um die Gäste zu verwöhnen. Die Spezialität des Hauses sind Orecchiette, hausgemachte Öhrchennudeln. Alles schmeckt sehr lecker und anschließend sind wir für den Tag entschädigt. Die Tatsache, dass von unserer Bestellung die Portion Pommes vergessen wurde, wird mit einem Nachlass von 16 € wieder gut gemacht. Da verzichten wir dann schon mal gerne auf die Pommes.
Dobbys Lieblingsplatz unter den Geranien
Das Unwetter hat den ganzen Strandzugang weggespült
Der alte Mann und das Meer 😂

Portoferraio

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