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/ Nikkattor , Torii und Sushi

Tokyo

Japan, 08. August 2025
Was machen wir heute?
5. Tag Tokyo
Wir haben verschlafen!!! Um 7:30 Uhr wollten wir eigentlich vor dem Arasho-beya Sumo Stable stehen. Leider waren wir 1h später erst dort und die Kerle waren schon völlig ausgepumpt. Den „Stall“ konnte man leider nicht betreten. Die Zuschauertraube versuchte durch die große Fensterfront Fotos zu machen. Dafür war das Spektakel aber kostenlos und ein Recke trat dann auch noch für Fotos vor die Tür.
Danach Stand der Kaiserpalast auf unserem Plan. Leider auch hier ist Vorbereitung alles. Der Park und der Palast haben freitags meistens geschlossen 😖😤 Wir haben es sportlich genommen. Zum Glück gibt es noch einen kleinen Park im Norden, den Kitanomaru Park. Hier stärkten wir uns erstmal mit einem Kaffee und planten den Tag um. Im Park befanden sich auch 2 Tore aus der Edo Zeit von 1635 und 1658.
In einem Übergang der Mitsukoshimae Metrostation ist eine 12m lange Wandrolle ausgestellt (das Original hängt übrigens in Berlin). Es zeigt das Leben auf der Haupteinkaufsstraße zu Edo-Zeiten (Tokyo hieß früher von 1603-1867 Edo).
Danach erkundeten wir das Viertel Nihombashi. Es sind sogar noch einige Geschäfte aus der alten Zeit erhalten geblieben. Das berühmteste Kaufhaus Mitsukoshi, der Fischhändler Kanmo oder das Messergeschäft Kiya.
Hier findet man auch den ältesten Schrein Tokyos, den Fukutoku Jinja (859-876) Schrein. Viele Japaner kommen hier in ihrer Mittagspause für eine kurze Andacht her.
Wir essen in dem kleinen Park unsere bei Kanmo gekaufte Fischfrikadelle (wie weißes Marshmallow nur noch softer) und Fischkekse und trinken dazu Gong-cha Tee.

So gestärkt laufen wir über die Nihombashi Brücke. Hier begannen früher die 5 wichtigsten Straßen Japans Deshalb ist diese Brücke der Nullpunkt für Entfernungsangaben.
Da es von hier nicht mehr weit zum Bahnhof von Tokyo ist, entschlossen wir uns, unsere morgige Abreise etwas vorzubereiten.
Wer meinte, dass Berlin, Leipzig oder Frankfurt groß wären, müsste in der Vorstellung alle drei zusammennehmen. Wenn in Japan sonst alles geregelt ist, sind hier in Tokyo Station alle Regeln aufgehoben. Täglich laufen hier bis zu 450.000 Menschen kreuz und quer. Gut, dass wir jetzt schon wissen, wo wir morgen hin müssen.
Von hier fuhren wir zum TeamLab Borderless. Die nächsten 2 Stunden verbrachten wir in der 2. Wunderwelt dieser Art hier.
Es war wie schon bei TeamLab Planet wirklich großartig und berührend. Welche der beiden nun die bessere Ausstellung ist, kann man schwer beantworten. Man sollte beide gesehen haben.
Jetzt war es bereits dunkel geworden und wir wollten unbedingt noch 2 Attraktionen abhaken. Etwas außerhalb in einem neueren Wohngebiet ‚Seaside Park‘ steht ein übergroßer Roboter (Unicorn Gundam). Nicht weit davon hat man einen schönen Blick auf Tokio und insbesondere auf die Rainbowbridge. Leider für uns heute ohne Anstrahlung als Rainbow. Man kann nicht alles haben. Dafür gabs noch eine Freiheitsstaue for free.


Übernachtung/Fr.: 90,18 Eur
Wegstrecke: 13,58 km
Japanische Spezialität getestet: : Hanpen- Fischfrikadellen hergestellt aus Haifischmehl 2,62 EUR
Gong cha Tee mit Perlen
Muss man mögen
Autogrammstunde
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Mein erster Cache
Die Geschichte von Edo
Burggraben
Das Kaufhaus Mitsukoshi mit passendem Verkäuferinnen
Ab hier wird gemessen
Alte Handelshäuser
(Hai)Fischbulette
Fukutoku Jinja Schrein
Tokyo Station
Schirmverleih

Chiyoda

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