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/ Botswana September 2025
Heute klingelt um 5 Uhr der Wecker, Urlaub kann schlimmer als Arbeiten sein.
Selbst die Sonne geht erst um 6:30 Uhr auf. Aber da sind wir schon 1 Stunde unterwegs.
Ja, ja, der frühe Löwe fängt die Antilope.
Und natürlich ein paar Giraffen.
Ok, dachten wir wenigstens ein paar Tiere.
Was uns heute überraschen sollte, davon hatten wir noch keine Ahnung.
Für die 100 km Sandpiste benötigten wir 3 Stunden.
Da waren wir, am Eingang des „Moremi Game Reserve“
Das Moremi-Wildreservat ist ein 4871 km² großes Reservat im Nordwesten Botswanas.
Es wurde 1963 gegründet um den wildreichen Teil des Okavangodeltas zu schützen.
Dann ging das erst mal mit einen putzigen Vogel weiter. Und dann war eine ganze Weile nichts zu sehen, alle Wasserlöcher waren völlig leergefegt. Wir hatten uns schon damit abgefunden wohl einen schlechten Tag erwischt zu haben.
Dann ging es Schlag auf Schlag, wir hatten kaum eine Beobachtung registriert und dann folgte auch schon die nächste.
Auf den Baum konnten wir ein gejagtes Impala erspähen.
Dann ein Rudel Wildhunde, haben sie eine Antilope, ein Gnu oder ein Warzenschwein als Beute ins Auge gefasst, gibt es kaum ein Entkommen. Mit einer Erfolgsquote von 70 Prozent oder mehr sind sie die effizientesten Jäger unter den großen Raubtieren unserer Erde.
Sie jagen im Rudel mit Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h und einer enormen Ausdauer. Ihr spezielles Gebiss lässt sie den Fang in Minutenschnelle zerlegen und fressen, bevor Löwen oder Hyänen ihnen ihre Beute streitig machen.
Je weiter der Tag voranschreitet, je mehr ist uns das Glück auf den Fersen.
Unter einen Busch können wir eine Löwenfamilie entdecken welche aus 13 Löwen besteht, nur der Chef war nirgends zu sehen.
Faszinierend wie sie eine Herde Kaffernbüffel beobachteten, wahrscheinlich suchten sie sich schon ihr Abendessen aus.
Da es schon später Nachmittag war, hieß es langsam Abschied nehmen.
Der Elefant winkte mit den Ohren.