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/ Botswana September 2025
Auf den Weg von Maun nach Nata machten wir einen Stop im Nxai Pan National Park.
Am Eingang vergewisserten wir uns ob es mit unseren Auto zu befahren war, eine nette Dame meinte Allrad sei OK. 15 km geradeaus und dann 15 km nach rechts.
Nach 4 km glaubte ich schon das erste mal es geht nicht weiter
Ein paarmal vor und zurück und dann ging es weiter. Der gesamte Weg bestand aus losen Wüstensand. Mehrmals geriet das Auto an seine Grenzen und bleib stehen, wir haben es aber immer wieder geschafft weiterzukommen.Mittlerweile hatten wir auch kein Google Maps mehr und fuhren mehr nach Gefühl.
Der Nxai Pans Nationalpark liegt nödlich des Makgadikgadi Pans Nationalpark auf halber Strecke zwischen Maun und Nata. Der Park wird dominiert von riesigen Salzpfannen.
Die faszinierende Landschaft, eine Gruppe von sieben mächtigen Baobab-Bäumen, die bekannten Baines Baobabs waren unser Ziel.
Zurück waren wir dann mutiger, wir erhöhten die Geschwindigkeit von 35 auf 55 km/h und es klappte sichtlich besser, wir blieben nur noch zweimal stecken. Der Nachteil der hohen Geschwindigkeit war das es kaum noch möglich war zu lenken, es fuhr sich auf dem losen Sand wie auf einer Eispiste.
Zu der Straße muss man sagen daß sie immer wieder mit riesigen Schlaglöcher versehen war und diese kamen meist ohne Vorwarnung.
Ich weiß nicht warum aber irgendwie wurde ich an die Reisen deutscher Politiker nach Afrika erinnert. Die haben denen hier erklärt kaputte Autos sind gut für die Wirtschaft
Auf einem Bauschild neben der Straße kam mir dann die Erleuchtung, denn genau neben der Straße wurde eine neue gebaut, warum dann die alte noch reparieren? Auf dem Bauschild war in leuchtenden Blau mit gelben Sternen die EU Flagge zu sehen. Jeden weiteren Kommentar dazu unterlasse ich lieber.