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/ N60 und Stefan per Radl von Hamburg nach Berlin
Wir verkünden sehr stolz: 105, 3 km mit Gegenwind und Panne. Aber eins nach dem anderen. Gestern kamen wir ja im Dunkeln ins Hotel und....
Wir sind einigermaßen entspannt gestartet, obwohl wir wussten, dass viele Kilometer vor uns liegen. Aber wir hatten ja auch den ganzen Tag Zeit. Einziges Vorhaben: Radln! Und ein bisschen Sachen anschauen. Hier Lauenburg. Sehr hübsch!
Oder den alten Kran einer der damals wichtigsten Werften Osteutschlands, heute nur noch ein Fotoobjekt.
Dann heute auch endlich wieder mal eine Fährenfahrt. Man wechselt auf dem Elberadweg immer mal wieder von hüben nach drüben. Macht Spaß und
Danach sind wir geradelt, geradelt, geradelt. Immer auf dem Deich ohne jegliche Zivilisation. Inzwischen mussten wir schon ein wenig auf die Zeit achten. Lag doch noch einiges vor uns.
Aber so viel Zeit muss sein: das einzige Café weit und breit hatte wunderbaren Apfelkuchen und Strom für meinen Akku. Der schwächelt auf dieser Tour ein wenig, was mich etwas nervös macht. Aber Steckdosen findet man immer.
Dieses Stück der Elbe ist mir das liebste. Was für ein Fluss, was für eine Landschaft. Aber dann, 11 Kilometer vor unserem Zielpunkt und eigentlich der Zeit schon etwas der Zeit hinterher, passierte es. Stefans Kette ist gerissen.
Aber mein Superheld des Tages hat es tatsächlich geschafft, sie zu reparieren. Ich hätte das Fahrrad ja direkt den Deich runtergeschmissen und sofort die Pannenhilfe angerufen.
Die letzten Kilometer fuhren wir dann ungeplant doch wieder in die Dunkelheit, kaputt und immer in Sorge, ob die Kette hält. Aber netterweise wurden wir in Lenzen erwartet und man machte uns noch extra ein Essen.
Dieses hier sind die besten Bratkartoffeln und die beste Sülze ever. Wer waren so froh, nach den vielen, vielen Kilometer und der Panne doch noch gut angekommen zu sein.