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/ N60 und Stefan per Radl von Hamburg nach Berlin
Der heutige letzte Tag der Tour begann mit einem Bäckerei-Frühstück, weil das Hotel ohne war. Warum gibt es in München eigentlich keine Mettbrötchen?
Danach ging es ein bisschen über kleine Dörfer. Dieses hier ist so, wie sie alle aussehen. Unaufgeregt, aber sehr gut befahrbar.
Gestern haben wir uns beschwert, dass zu wenig Wasser war. Heute machte es die zerfieselte Havel wieder wett.
Manchmal auch nicht wirklich schön, aber super spannend. Hier waren sie in einer kleinen Werft aktuell am arbeiten. Ob sie dieses Boot wohl wieder schön zum Schwimmen bringen?
Wieder längere Zeit Zeit über Waldwege und auf Deichen. Leider hatten wir heute erneut fiesen Gegenwind. Wirklich sehr hinderlich, wenn man Strecke machen will.
Langsam nähern wir uns der große Stadt. Leicht zu erkennen an den pompösen Marinas und hübschen Vorort-Gegenden.
An dieser Stelle ein kleiner Einschub: An der Technik muss ich noch feilen. Fahrradyakku, Navigations-Handy, Foto-Handy und Powerbank sollten immer aufgeladen sein. Zumeist waren alle am Abend leer und ich musste sie über Nacht mit furchtbar langsamen Ladegeräten wieder voll kriegen. Nicht perfekt.
Zurück auf die Strecke: Nach ca. 2,5 km Auffahrtsallee, (zugewuchert) erreichen wir die Rückseite von Sanssouci. Allerdings umrunden wir das gesamte Gelände großräumig. Wir sind ja schließlich nicht auf Schlössertour.
Und dann ging es auf schnurgerader Strecke gefühlt stundenlang durch Berlin. Hat großen Spaß gemacht. Ich fahre sehr gerne in Städten Fahrrad.
Ankunft stolz, gesund und glücklich nach 470,72 km in viereinhalb Tagen. 27,7 Stunden bei oft ungeplantem Gegenwind in Bewegung.