( Overview
/ 2017 Nicole & Jörg Loire
Ein kleines Fazit zu unserer Reise.
Unsere spontane Idee, mal Urlaubstechnisch andere Wege zu gehen, war ein großer Erfolg.
Die Reise war zu keinem Zeitpunkt langweilig oder dergleichen. Die nunmehr 22 Tage sind wie im Fluge an uns vorbei gezogen. Ab und zu musste ich nachschauen, wieviel Tage Urlaub ich noch habe, damit ich nicht meinen ersten Arbeitstag verpasse.
Auch die Entscheidung, den Weg einmal die Loire runter und dann wieder rauf zu fahren war eine Gute.
Anfänglich kam die Frage nach Effizienz auf und das im Urlaub. 🤔🤣
Diese Frage haben wir aber schnell als obsolet abgelegt. Bis auf ganz geringe Wiederholungen, haben wir den Weg auf der Rückreise völlig anders erfahren und erlebt.
Von den Örtlichkeiten und den unterschiedlichen Wegen hatte ich auch eine unterschiedliche Wahrnehmung.
Auf der Hinreise war ich mehr mit sachlichen Themen, wie wo gehts hin, wie sehen die Pfeile aus, kann man ihnen trauen, warum grüßen einen alle, Zelten, Abläufe wie Frühstücken, Pausieren, Einkaufen, was vor allen Dingen, und nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig, Anzahl km, Schmerzen, u. u. u.
Nach den ersten, sagen wir mal sechs Tagen, fühlte ich mich, was die sachlichen Themen angehen, in der Routine angekommen.
Jetzt sind wir angekommen und genießen den Urlaub, die Gegend, die Geräusche, die Düfte.
Die Hitze treibt uns mehrfach in die Loire und essentielle Bedürfnisse wie Wasser, werden zum Problem und das mitten in der Zivilisation. Wir erleben Situationen, die mir so noch nie unter gekommen sind.
Die Tage an der Küste haben uns enttäuscht. Wir haben uns eine touristische Gegend gewünscht, wurden jedoch durch viel Industrie und schmutzigem Wasser enttäuscht. Aber wir haben ein Hotel gefunden, wie wir es uns immer gewünscht haben. Aber leider nur für einen Tag, aber wir haben den Tag gehabt und waren trotz der Absage und der nicht erfüllten Wünsche nicht enttäuscht. Ich habe nicht darüber nachgedacht und wir sind einfach einen Tag früher Richtung Heimat gefahren.
Alles ist gut oder wird gut.
Auch die Heimreise war trotz der mittlerweile eingetretenen Routine körperlich anstrengend. Und das war gut so.
Großes Lob an meine Nicole. Sie hat den kompletten Weg ohne Motor absolviert. Ich bin meistens im Eco Betrieb mit meinem Pedelec gefahren. Alleine der Gedanke, ein Motörchen auch mal höher schalten zu können, wenn mal wieder ein Berg den Weg verstellt, hat mich sehr entspannt an die schwere Tour herangehen lassen. Meine Frau hatte dies nicht und obwohl auch ich fitter wurde, bin ich gegen Ende der Tour häufiger hinter ihr her gefahren und ich musste in den Mittleren Modus schalten, um mit halten zu können.
Der Bereich " Camping" war auch strapaziös. Wir sind noch nie in unserem Leben in ein Zelt geklettert und haben uns mit vielen Mitgästen Dusche und Wiese geteilt. Diese Erfahrung war zwar preiswert, aber auch nicht immer schön. Ich kann für mich behaupten, dass es nichts über ein Hotelzimmer und ein gutes Frühstück und morgens eine gewisse erholsame Routine gibt.
So Schlimm waren meine Erfahrungen jedoch nicht, dass ich das Zelten für immer ade sage. Ich bin offen für die höhere Freiheit des Zeltens.
Der Loireweg, bzw. Die vielen Abzweigungen und Alternativen und Umwege und Berge sind eine Herausforderung. Ehe wir uns versehen haben, ging es Berge hinauf und weit weg von der Loire.
Wie oft habe ich mich dann darüber geärgert, dass ich so wenig von der Loire gesehen habe. Das wir so große Umwege genommen haben und alles soviel anstrengender gewesen ist.
Aber auch diese Wege waren reizvoll. Der Moment, wieder die Loire gefunden zu haben, war eindrucksvoll.
Es gehörte alles irgendwie zusammen.
Schlösser haben wir keine besichtigt. Das haben wir aber auch nicht geplant gehabt. Wir wollten radeln, müde werden, entspannen, am Ziel ankommen, essen und trinken und schlafen. Das alles haben wir gefunden und genossen.
Für diese Reise haben wir sehr vieles zu Hause organisieren und kaufen müssen. Was nehme ich mit auf die Reise? Nicht Zuviel, aber auch nicht zuwenig. Weglassen ist mehr als mitnehmen.
Ohne Technik geht es natürlich nicht. Wenn ich den Zeltplatz aussuchte und den Wunsch nach Electric äußerte, haben mich häufig fragende Gesichter Angeschaut.
Mein Fahrradakku, Zwei IPhones, zwei Akkus, Nicoles Uhr mussten jeden Abend aufgefüllt werden. Einmal habe ich vergessen nach Strom zu fragen und einwenig Stress kam auf, als wir dann ohne dastanden. Aber freundliche Mitcamper halfen und alles ging gut aus.
Wir haben sehr nette Leute getroffen und viele lachende Gesichter in uns aufgenommen. Ablehnung oder Desinteresse haben wir erst in Paris ein ganz klein Wenig erlebt. Aber alles immer noch auf hohem freundlichen Niveau.
Mir fällt noch so viel zu unserer Reise an, aber irgendwann muss auch mal Schluss sein und ich finde das dies der richtige Zeitpunkt ist.
Es würde mich freuen, wenn ich euch etwas von der Atmosphäre habe rüber bringen können. Mit reinen Worten sicher schwer möglich, aber vielleicht hat es mit den Fotos funktioniert.
Es würde mich freuen. 👻
Unsere spontane Idee, mal Urlaubstechnisch andere Wege zu gehen, war ein großer Erfolg.
Die Reise war zu keinem Zeitpunkt langweilig oder dergleichen. Die nunmehr 22 Tage sind wie im Fluge an uns vorbei gezogen. Ab und zu musste ich nachschauen, wieviel Tage Urlaub ich noch habe, damit ich nicht meinen ersten Arbeitstag verpasse.
Auch die Entscheidung, den Weg einmal die Loire runter und dann wieder rauf zu fahren war eine Gute.
Anfänglich kam die Frage nach Effizienz auf und das im Urlaub. 🤔🤣
Diese Frage haben wir aber schnell als obsolet abgelegt. Bis auf ganz geringe Wiederholungen, haben wir den Weg auf der Rückreise völlig anders erfahren und erlebt.
Von den Örtlichkeiten und den unterschiedlichen Wegen hatte ich auch eine unterschiedliche Wahrnehmung.
Auf der Hinreise war ich mehr mit sachlichen Themen, wie wo gehts hin, wie sehen die Pfeile aus, kann man ihnen trauen, warum grüßen einen alle, Zelten, Abläufe wie Frühstücken, Pausieren, Einkaufen, was vor allen Dingen, und nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig, Anzahl km, Schmerzen, u. u. u.
Nach den ersten, sagen wir mal sechs Tagen, fühlte ich mich, was die sachlichen Themen angehen, in der Routine angekommen.
Jetzt sind wir angekommen und genießen den Urlaub, die Gegend, die Geräusche, die Düfte.
Die Hitze treibt uns mehrfach in die Loire und essentielle Bedürfnisse wie Wasser, werden zum Problem und das mitten in der Zivilisation. Wir erleben Situationen, die mir so noch nie unter gekommen sind.
Die Tage an der Küste haben uns enttäuscht. Wir haben uns eine touristische Gegend gewünscht, wurden jedoch durch viel Industrie und schmutzigem Wasser enttäuscht. Aber wir haben ein Hotel gefunden, wie wir es uns immer gewünscht haben. Aber leider nur für einen Tag, aber wir haben den Tag gehabt und waren trotz der Absage und der nicht erfüllten Wünsche nicht enttäuscht. Ich habe nicht darüber nachgedacht und wir sind einfach einen Tag früher Richtung Heimat gefahren.
Alles ist gut oder wird gut.
Auch die Heimreise war trotz der mittlerweile eingetretenen Routine körperlich anstrengend. Und das war gut so.
Großes Lob an meine Nicole. Sie hat den kompletten Weg ohne Motor absolviert. Ich bin meistens im Eco Betrieb mit meinem Pedelec gefahren. Alleine der Gedanke, ein Motörchen auch mal höher schalten zu können, wenn mal wieder ein Berg den Weg verstellt, hat mich sehr entspannt an die schwere Tour herangehen lassen. Meine Frau hatte dies nicht und obwohl auch ich fitter wurde, bin ich gegen Ende der Tour häufiger hinter ihr her gefahren und ich musste in den Mittleren Modus schalten, um mit halten zu können.
Der Bereich " Camping" war auch strapaziös. Wir sind noch nie in unserem Leben in ein Zelt geklettert und haben uns mit vielen Mitgästen Dusche und Wiese geteilt. Diese Erfahrung war zwar preiswert, aber auch nicht immer schön. Ich kann für mich behaupten, dass es nichts über ein Hotelzimmer und ein gutes Frühstück und morgens eine gewisse erholsame Routine gibt.
So Schlimm waren meine Erfahrungen jedoch nicht, dass ich das Zelten für immer ade sage. Ich bin offen für die höhere Freiheit des Zeltens.
Der Loireweg, bzw. Die vielen Abzweigungen und Alternativen und Umwege und Berge sind eine Herausforderung. Ehe wir uns versehen haben, ging es Berge hinauf und weit weg von der Loire.
Wie oft habe ich mich dann darüber geärgert, dass ich so wenig von der Loire gesehen habe. Das wir so große Umwege genommen haben und alles soviel anstrengender gewesen ist.
Aber auch diese Wege waren reizvoll. Der Moment, wieder die Loire gefunden zu haben, war eindrucksvoll.
Es gehörte alles irgendwie zusammen.
Schlösser haben wir keine besichtigt. Das haben wir aber auch nicht geplant gehabt. Wir wollten radeln, müde werden, entspannen, am Ziel ankommen, essen und trinken und schlafen. Das alles haben wir gefunden und genossen.
Für diese Reise haben wir sehr vieles zu Hause organisieren und kaufen müssen. Was nehme ich mit auf die Reise? Nicht Zuviel, aber auch nicht zuwenig. Weglassen ist mehr als mitnehmen.
Ohne Technik geht es natürlich nicht. Wenn ich den Zeltplatz aussuchte und den Wunsch nach Electric äußerte, haben mich häufig fragende Gesichter Angeschaut.
Mein Fahrradakku, Zwei IPhones, zwei Akkus, Nicoles Uhr mussten jeden Abend aufgefüllt werden. Einmal habe ich vergessen nach Strom zu fragen und einwenig Stress kam auf, als wir dann ohne dastanden. Aber freundliche Mitcamper halfen und alles ging gut aus.
Wir haben sehr nette Leute getroffen und viele lachende Gesichter in uns aufgenommen. Ablehnung oder Desinteresse haben wir erst in Paris ein ganz klein Wenig erlebt. Aber alles immer noch auf hohem freundlichen Niveau.
Mir fällt noch so viel zu unserer Reise an, aber irgendwann muss auch mal Schluss sein und ich finde das dies der richtige Zeitpunkt ist.
Es würde mich freuen, wenn ich euch etwas von der Atmosphäre habe rüber bringen können. Mit reinen Worten sicher schwer möglich, aber vielleicht hat es mit den Fotos funktioniert.
Es würde mich freuen. 👻
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