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/ Jakobsweg - Caminho portugês

Fisterra – Faro de Fisterra

Spanien, 04. November 2017
Am Ende der Welt.

Wir haben großes Glück mit dem Wetter. Die Sonne strahlt nochmal für uns vom Himmel. Ich habe meine Flaschenpost im Gepäck und möchte sie am Ende der Welt versenken - was sich als außerordentlich schwierig erweist. Denn die Küste fällt nicht steil, sondern nur sanft steil hinab ins Meer. Tja, was soll ich sagen: Irgendwo zwischen zwei Felsen über dem Atlantik hängt nun meine Flaschenpost mit dem Brief an mich selbst und den Wünschen für mich selbst. Vielleicht regnet es ja nochmal so heftig wie gestern, sodass die Flasche ins Meer gespült wird. Es ist ok so wie es ist.

Auf der Rückfahrt entlang der wunderschönen Küstenstraße haben wir drei Regenbogen 🌈 gesehen. Plötzlich kommt mir in den Sinn, im Internet nachzuschauen, welche Bedeutung der Regenbogen eigentlich hat. Bei Wikipedia steht:
„Der Regenbogen als Zeichen des Friedens zwischen Mensch und Gott...“
„Wichtig an der Erscheinung ist die schillernde Farbenpracht, die Himmel und Erde verbindet. [...] also einen Heiligenschein, der Gottes Gegenwart anzeigt...“
Wie passend zum Schluss dieser Reise.

Am Nachmittag erfahre ich, dass es meiner Mama nicht gut geht. Ich mache mir Sorgen... 😔

Rosi und ich übernachten nochmal in Santiago und genießen ein grandioses Abendessen und einen Mojito als Absacker in einer bezaubernden Bar. Morgen Mittag geht’s zurück nach München.

Erkenntnis:
Der Weg ist das Ziel - ich verstehe endlich diesen Satz.

Adios!
Am Ende der Welt
0 km - der Weg endet
Drei Regenbögen haben heute unseren Weg gestreift

Fisterra – Faro de Fisterra

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