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/ Elternzeit im Mückimobil

Kotor

Montenegro, 23. May 2019
Hallo Montenegro
Es ist so schön, dass die Temperaturen nun eher sommerlich werden!
Wir können wieder draußen frühstücken, bevor das Mückimobil wieder zur Abfahrt bereit gemacht wird.

Heute geht es wieder über eine Grenze: wir fahren nach Montenegro.
An der Grenze müssen wir uns zwei mal in die Autoschlange stellen. An einer EU-Grenze werden die Grenzkontrollen noch ernst genommen. Erst bei der Ausreise und dann bei der Einreise müssen wir alle Dokumente zeigen. Für die Einreise müssen wir sogar Fahrzeugpapiere und Versicherungsschein zeigen.

Kaum in Montenegro angekommen, tanken und kaufen wir ein, bevor wir uns in den nächsten Stau stellen. Heute ist die Strecke aber wirklich zäh...
Zumindest scheinen die Montenegren etwas gegen die im Reiseführer beschriebenen schlechten Straßen zu unternehmen.
So schlecht sind die Straßen auch wirklich nicht (mehr?).

Eine wunderschöne Küstenstraße führt uns nach einiger Zeit in die Bucht von Kotor.
Wieder hat das Wasser eine tolle Farbe!
Leider zieht es sich etwas zu.. wir wollen in Perast einen kleinen Zwischenstopp machen. Hier sind zwei kleine Inseln vor der Stadt das touristische Highlight. Wir wollen diese nicht besichtigen, aber scheinbar viele andere Touristen. Als wir parken wollen, geht das kaum, so voll ist es. Und dann soll es noch 5€ die Stunde kosten - von dieser Seite des Dorfes fahren wohl die Boote zu den Inseln.
Wir fahren 1,5 km zur anderen Seite. Hier ist es super leer und viel günstiger. Geht doch :)
Wir laufen in das kleine Dorf, machen ein Foto von den Inseln - die wie gesagt leider etwas im Nebel liegen.
Da es nun auch regnet, setzen wir uns in ein Restaurant und essen eine Kleinigkeit zu Mittag.

Gestärkt geht es weiter nach Kotor. Hier haben wir ein Apartment gemietet, da es keinen schönen Campingplatz direkt bei der Stadt gibt.
Das Apartment liegt auch ca 3km außerhalb mit einem tollen Blick auf die Stadt. Die Straße direkt am Wasser ist so eng, dass wir zurücksetzen mussten, als uns ein Bus entgegen gekommen ist - da kam Fabi etwas ins schwitzen. Hat aber alles super geklappt! So langsam haben wir ein Gefühl für die Ausmaße unseres Autos.

Mit dem nächsten Bus fahren wir nach Kotor zur Altstadt.
Wir haben keine Pläne, also lassen wir uns treiben in den kleinen Gässchen, die uns sehr an Dubrovnik erinnern. Hier ist es jedoch - trotz großem Kreuzfahrtschiff in der Bucht - viel leerer und kleiner. Wir spielen schnick Schnack schnuck an den Kreuzungen und schauen, wo wir raus kommen :)
Ich entdecke ein Schild, dass es an einer Straße Richtung Festung geht. Kurz noch einen Eistee getrunken geht es für uns los. Einige Höhenmeter wollen bezwungen werden.
Ziemlich lange schlängelt sich der Weg (Meistens Treppe) den Berg hinauf. Ca 30-40 Minuten später haben wir die oberste Ebene der Festung erreicht. Es ist dieses Mal nicht so, dass nur oben die Festung ist, wir sind im Grunde die ganze Zeit an den Mauern der Festung entlang gegangen. Und den besten Blick auf die Stadt hatten wir auch schon von unterwegs. Von oben ist der Blick auf die Bucht und das Tal auf der anderen Seite sehr schön.
Wir sind vor allem froh, dass wir erst abends gestartet sind und diesem Aufstieg nicht in der Mittagssonne unternommen haben!
Lelia hat auf dem Hinweg schön geschlafen und Fabi noch etwas Wärme geschenkt ;) oben ist sie wach geworden und hat den Weg nach unten fröhlich „hüpfend“ genossen.

Unten angekommen hatten wir keine Lust, auf den Bus zu warten und dann recht spät zu kochen. Also haben wir uns ein nettes Restaurant ausgesucht. Hier hat ein Saxophon und Klarinetten Spieler live Musik gemacht, Lelia hatte ihren eigenen Stuhl und hat alle anderen Gäste unterhalten - ein toller Abend!
Zurück sind wir dann gelaufen - auch sehr schön an der Bucht entlang!

Wir schlafen gut mal wieder in einem richtigen Bett (Anmerkung: das Bett im Mückimobil ist aber wirklich top bequem!) und genießen am nächsten morgen das Frühstück auf der Terrasse mit Blick in die Bucht.
Zitat Fabi: wir sind wahrscheinlich die einzigen Gäste, die ihre eigene Kaffeemaschine mitbringen.“ - ein leckerer Kaffee am Morgen ist aber auch wichtig :)
Die Promenade in Perast
Der für Kinder verbotene Kirchturm
Scheinbar toter Baum trägt noch Orangen
Katzen von Perast
Der Eingang zur Altstadt von Kotor
Kleine Kätzchen in Kotor
Auf geht’s zur Festung von Kotor!
Ein toller Ausblick auf die Altstadt vom Weg zur Festung
Naja - so gefährlich war es jetzt nicht... es war aber auch trocken
Nach ca 30-40 min Aufstieg haben wir es geschafft - wir sind oben!
Lelia ist noch etwas verschlafen
Altstadt Kotor

Kotor

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