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/ Georgia on my mind

Im Großen Kaukasus

Georgien
Bei strömendem Regen geht es morgens los. Wir haben 170 Kilometer vor uns, Fahrtzeit ungefähr sechs Stunden. Erst sind die Straßen gut zu befahren. Aber das ändert sich irgendwann. Es wird kurvenreich, geht hoch und runter. Nachdem der Regen aufgehört hat, sieht man auch mehr und mehr von der Umgebung. Was man sieht ist einfach nur schön: Indian Summer vom Feinsten. Mittlerweile sind wir in Swanetien,hier gibt es Mischwald. Dunkelgrüne Nadelbäume zwischen gelben und manchmal roten Laubbäumen, Nebelschwaden, ein türkisfarbiger Stausee: wie im Bilderbuch. Am Nachmittag erreichen wir Mestia. Diese Stadt ist bekannt für ihre Wehrtürme,die bis in die jüngere Vergangenheit als Schutzraum dienten. Jeder Familienclan hatte so einen Turm. Viele sind erhalten, wenngleich Mestia für den Fremdenverkehr "verschönert "wurde, von Staats wegen, was der Authentizität sehr geschadet hat. Wir machen noch einen Rundgang im Ort, besichtigen ein altes Haus, besteigen über Hühnerleitern den Turm (nichts für Fusskranke oder Nichtschwindelfreie oder Ungelenkige), und essen im Hotel. Der hauseigene Hund, von Größe und Gemüt her ein Bernhardiner, hat irgendwann auch Hunger und keine Geduld mehr. Also lehnt er sich an die Tür und bellt. Als keine Reaktion erfolgt, geht er zur Tür nebenan, die in den Speisesaal führt, kratzt, blafft und tut seinen Unmut kund, bis es was zu futtern gibt. Bei deutschen Gästen fällt auch manchmal Essen auf den Schoß...
So stärken wir uns alle für morgen. Dann soll es auf 2200 Metern Höhe eine Wanderung geben. Laut Wettervorhersage bei schönstem Sonnenschein.

Mestia

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