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/ Ein Jahr Japan

Das Orangenparadies

Japan
Von der Burg im Zentrum der Stadt hat man einen Blick auf die majestätischen Berge
Nach einem viermonatigen Aufenthalt in Osaka verließen wir die Stadt um vor unserer Rückkehr nach Deutschland noch weiter Richtung Westen die Inseln zu erkunden. Unser erster Stopp führte uns nach Matsuyama, wo wir eine Woche in einer (für Japanische Verhältnisse) luxuriösen Wohnung verbringen durften. Die Hafenstadt mit einer halben Millionen Einwohner liegt in einem Talkessel im Westen von Shikoku. Bei hervorragendem Wetter machten wir verschiedene Ausflüge, zuerst natürlich zur zentral gelegenen Burg. Besonderheit waren die hohen Mauern, die die Burganlage umgaben.

Um die Bergregion zu erkunden, wollten wir auf der Pilgerroute der 88 Tempel wollten wir von Tempel 44 zu 45 laufen (12 Kilometer). Wir fuhren mit dem Bus in die entlegene Region und fanden zu unserem Glück einen wunderbar ausgeschilderten Wanderweg vor. Aufgrund der Höhenmeter waren wir 7 Stunden in der Natur unterwegs. Vorbildliche Pilger!

Zur Entspannung fuhren wir auf die nahegelegene Insel Gogoshima, welche für ihre Sandstrände bekannt war. Obwohl es sehr warm und sonnig war war die Insel (da außerhalb der Badesaison) bis auf die Einwohner recht verlassen. Der Badestrand war sehr schön, aber aus Spaß kletterten wir über Klippen um noch weitere versteckte Strände und allerlei Meeresgetier zu entdecken.

Die letzten Tage in der Stadt verbrachten wir damit weitere Tempel zu besichtigen, ins Kino zu gehen und im berühmten Dogo-Onsen zu baden. Das Onsen wird derzeit leider renoviert, aber man konnte ein kurzes Bad im heißen Wasser nehmen. Dank des Anbaugebiets für Zitrusfrüchte konnten wir uns auch wieder an erschwinglichen Obstsorten satt essen.
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Warum wir in Japan (nicht) bleiben wollen. Teil 1: Sicherheit

Zum Abschluss unserer Reise wollen wir verschiedene Themenbereiche in Deutschland und Japan vergleichen. Unser heutiges Thema ist "Sicherheit":
Pro Japan:
- Tokyo ist wiederholt zur sichersten Metropole der Welt erklärt worden
- Sehr geringe Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl etc.
- Man kann Nachts allein als Frau ausgehen
- Stationäre Polizisten in "Polizeiboxen" um die Ecke und zivile Nachbarschaftswache
- Positives Image der Polizei, Polizisten sind Ansprechpartner für Probleme jeder Art
- Hohe Dichte an Überwachungskameras in öffentlichen Bereichen
- Vergleichsweise hohes Strafmaß für kleine Delikte
- Sehr gutes Katastrophenmanagement, ziviles Gehorsam im Extremfall
- Als Insel weit weg von Konfliktzonen der Welt
Contra Japan:
- Es gibt noch die Todesstrafe
- Viele Naturkatastrophen (Erdbeben, Tsunami, Taifun, Vulkanausbruch, Erdrutsche)
- Langzeitige Schwierigkeiten mit Nachbarstaaten (China, Nord- und Südkorea, Russland)
- Pazifistische Regierung ist im Umschwung mit Tendenz zur Aufrüstung
-

Die Gegend ist das größte Anbaugebiet für Zitrusfrüchte in Japan!
Hohe Mauern schützten den Palast und im Ernstfall konnte der Adel hoch zur Burg fliehen.
Diese französische Villa wurde im Jahr 1922 von dem Japanischen Lord Hisamatsu errichtet.
Wanderung entlang des Pilgerwegs durch die malerischen Berge.
Tempel Nummer 45 auf der Route der 88 Tempel.
Rückzugsort für Eremiten!
Blick auf den weißen Sandstrand der Insel Gogoshima.
Die Riffkletterer umrundeten die Insel über scharfkantige Felsen.
Tempel Nummer 51, eine große Anlage im Zentrum der Stadt.
Dogo Onsen ist mit seiner 3000 Jahre alten Geschichte das älteste Onsen in ganz Japan!
Im Freiburgpark - Matsuyamas Partnerstadt ist nämlich Freiburg, die Geburtsstadt von Susanne!

Matsuyama

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