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/ Sugar Daddies auf Tour

New Orleans

USA
Wahrscheinlich war der Trucker stoned, bei der zweifelhaften Ladungssicherung besser Abstand halten.
Der erste Kinofilm von Steven Spielberg heißt "Das Duell". Was David Mann dort passiert will man nicht erleben.
Montag, 8.Juli. Vor uns liegen 400 Meilen Interstate-Fahrt, mit 6 Stunden plus Pause muss man rechnen. Da Detlef letzte Nacht das Sägewerk angeworfen hat, fehlt mir Schlaf. Egal, auf geht's nach New Orleans, eintönig immer geradeaus. Unsere Beachtung des Tempolimits missfällt insbesondere einem Trucker, der mit seinem ca. 40 Jahre altem Mack und mächtigen Baumstämmen auf seinem Trailer langsam an uns vorbeiziehen, gefühlt mit 5 inch Abstand. Assoziationen zu Spielbergs Film kommen auf. Übrigens an all die Nöler da draußen, der Bordcomputer wirft einen Verbrauch von 10,8 ltr/100 km aus, nicht schlecht für einen PickUp mit 400 PS. Am Ziel herrschen 36*C, Detlef liest die Verhaltentipps bei dieser Hitze vor: viel trinken und möglichst nix tun. Prima, darin sind wir Experten.
Im Hotel erstmal auslüften, dann fertig machen zur Umgebungserkundung. Sich in die Schuhe zu quetschen wir d zur Aufgabe, warum müssen Füße nur so weit unten sein? Mit der Straßenbahn fahren wir runter fast bis zur Bourbon Street, dem Epizentrum in Downtown. In einer Poboy-Bar essen wir, Bier muss von einem anderen Laden geholt werden, wobei der sichtbare Transport in der Öffentlichkeit verboten ist. Toll, als ich zurückkomme mit zwei Bier in der Hand steht ein Polizist in der Poboy-Bar. Nun ist es ja so, dass die Amerikaner uns bisher ausgesprochen nett und freundlich begegnen, bin äußerst positiv beeindruckt. Der Polizist verlässt den Laden mit einem an uns gerichtetes "Tschüss"!
Was dann folgt, war klar: Im Razoo spielen "The Phunky Monkeys" unglaublich fetten Funk & Soul. Schweißtreibend geht's durch den Abend, irre Stimmung. Es kam, wie es kommen musste, in der Spielpause holt die Einpeitscherin des Ladens mit ihrem Rap "the two sugardaddies" auf die Bühne. Uns. Das Video von unserem Auftritt bleibt in den Vereinigten Staaten!!! Ab ins Hotel, bei Regen, glaubt auch keiner und erhöht nur die Luftfeuchtigkeit.
Bourbon Street, Montagabend gegen 19.00.
Auf der Suche zu einem Imbiss überholt uns eine Kutsche. Im Bild links zu sehen.
Suche beendet, geeignete Lokalität gefunden.
Einen Tisch weiter sitzen die beiden in blau gekleideten Damen, auf dem Bild vorher rechts. Reiner Zufall, wirklich.
Speisekarte mal anders, schwer zu entscheiden, was man da wählt.
Weiter hinten im Laden, nur mal so.
Was für ein Laden, genau nach unserem Geschmack, bunt, laut, stickig und absolut groovy.
Wenn Sandy nicht auf der Bühne steht, tanzt sie im Publikum mit.
"Germany is in the house!" Und wen schickt Germany? Natürlich die Besten!

New Orleans

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