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/ Sugar Daddies auf Tour

Atlanta

USA
Tolles Museum.
Dieser Abend war so nicht geplant, er hat sich so ergeben...
Montag, 15. Juli, vorletzter Blog. Morgen beginnt die Messe "International Gifts & Home Furnishing Market", das Hotel ist entsprechend gut gebucht. Natürlich wollen die Gäste auch gern frühstücken, gäbe es da nicht die Limitierung durch den Toaster. Es gibt exakt einen Toaster. "Heavy Duty" steht drauf und der kann jeweils 2x 2 Toasts brennen, dafür läßt er sich jedoch reichlich Zeit. Zehn Leute stehen Schlange. Hotelfrühstück können sie nicht, die Amis. Interessant zu sehen, dass viele ihr Frühstück mit aufs Zimmer nehmen, eine schleppt sogar einen Bananenkarton an, um alles mitzukriegen.
Gegen Mittag fahren wir zum Flugzeugmuseum von Delta Airlines und sind absolut begeistert. Zur Einstimmung zeigen sie einen emotionalen Film über die Airline, besonders aus der jüngeren Geschichte, auf- und ab nach 9/11 und Corona, sehenswert. Anfang der 1980er Jahre war die Belegschaft über eine überraschende Gehaltserhöhung derart dankbar, dass sie Geld gesammelt haben, um ihrer Airline ein Flugzeug zu kaufen, eine Boing 757.
Draußen kann man einen JumboJet besichtigen, sich im Oberdeck sogar in die Business Class Sitze setzen. Die 747 ist so riesig und so hoch, wir fragen uns, wie die Piloten am Boden die Übersicht behalten, der Blick aus den kleinen Cockpit Fenstern reicht nicht. Ich werde zurück in Hamburg jemanden fragen, der mir das beantworten kann.
Getreu dem Motto "Kein Bier vor vier (Deutscher Zeit)" machen wir uns im Hotel an unseren Getränkevorrat.
Nachdem die Temperaturen auf ein erträgliches Maß um die 30*C abgesunken sind, machen wir uns bei leichtem Sommerregen durch einen Park auf den Weg zu einer Rooftop Bar. Kurz vor unserem Ziel treffen wir auf hunderte junger zumeist weiblicher Menschen, die ein R&B Konzert besuchen wollen. R&B klingt gut, wir versuchen an der Kasse noch Tickets zu ergattern. Es sind noch vier Plätze frei, von 15.000. Wir sollen knapp 500$ zahlen und ziehen dem einen GinTonic in der Rooftop Bar vor. Der reicht nicht aus, wir bestellen einen zweiten und sehen uns die Szenarie vor der Konzerthalle aus dem 11. Stock an. Nichts böses ahnend, kommt die Barkeeperin Scarlet mit zwei weiteren GinTonic an, sie will schließen und wir sollen morgen wiederkommen. Sie meinte es gut mit uns.
Dann folgt das Übliche, haben Hunger und sitzen etwas länger auf der Terrasse an der Straße, das Essen war lecker. Es war irgendwie ein eher kurzes Konzert, die Mädels strömen aus der Halle um die Ecke, an uns vorbei. Wir beschließen auch zu gehen, kurz vor dem Hotel sehen wir Leute vor einem Gebäude, wir zwängen uns an denen vorbei und landen im "Greenhaus", von den vielleicht dreihundert Gästen sind wir die einzigen Weißen, schon wieder. Warum vermischt sich das nicht? Rest ist schnell erzählt, durch Missverständnisse fliegen wir aus dem Laden, reicht auch für heute.
Vor hundert Jahren brauchte man ganz viel Vertrauen in Mann und Maschine.
Das Fluzeug ist komplett vernietet.
Die Postflieger Piloten waren bewaffnet, um die Postsäcke zu schützen.
Diese 747 steht draußen in groß.
So möchten wir auch an Bord bewirtet werden.
Dann doch lieber einen Airbus nehmen.
Das Geschenk der Belegschaft, der Spirit von Delta.
Zwei Oldtimer.
Und noch zwei.
Die Props waren so klein auch nicht.
Wie groß eine 747 wirklich ist, bemerkt man erst, wenn man direkt davor steht oder drinnen ist.
Das Cockpit, alles, nur eines nicht: Touchscreens.
Immer Ärger mit den Tankautomaten, dritte Säule, fünfter Versuch war dann erfolgreich.
Stadtverkehr Atlanta, sieben Spuren.
Gepflegte Parkanlagen hinterlassen einen positiven Eindruck.
Auch abends ist viel Verkehr auf den Straßen.
Endlich angenehmes Wetter, wir freuen uns.
Das Gewusel rund um die Konzerthalle, Gottseidank können wir uns da raushalten.
Scarlett freut sich über ihren Feierabend.
Top Sitzplatz, top Bier, für unsere Verhältnisse top Essen.
Mussten sie den Laden unbedingt ums Eck bei unserem Hotel bauen?

Atlanta

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