Close map
/ Sulawesi 2025

Bunaken Islands

Indonesien, 05. September 2025
Traumhafte Sonnenuntergang
Von Dschungelpfaden zu Inselträumen: Mein Weg nach Bunaken

Heute sollte eigentlich ein Tag zum Ausschlafen sein. Theoretisch. Denn mein Jetlag hatte andere Pläne – und so war ich schon vor fünf Uhr morgens hellwach. Doch wer kann sich bei diesem Gedanken wirklich beschweren? Ich schnappte mir mein Handtuch und lief vom Tangkoko Ranger Homestay die zehn Minuten hinunter zum Strand. Das Meer war ruhig, die Sonne noch zaghaft, und ich hatte den ganzen Ozean gefühlt für mich allein. Ein kurzer Sprung ins Wasser – und der Tag begann besser, als jeder Wecker es je hätte tun können.

Nach einem gemütlichen Frühstück und etwas Ruhezeit ging’s weiter. Ein Fahrer holte mich ab – im Auto ein weiterer Reisender: ein Argentinier, den ich am Vortag bei der abendlichen Safaritour kennengelernt hatte. Unser Ziel war dasselbe: die Insel Bunaken. Und der Weg dorthin war alles andere als gewöhnlich.

Nach etwa anderthalb Stunden erreichten wir den Hafen von Manado. Hier legt täglich ein einziges öffentliches Boot zwischen 13 und 14 Uhr ab – randvoll mit Menschen, Kisten, Säcken, Essen, Baumaterial, Hühnern (gefühlt zumindest) und allem, was auf die Insel muss. Eine günstige, aber authentische Art zu reisen – denn wer das Boot verpasst, muss sich privat eines chartern. Und das ist nicht nur komplizierter, sondern auch deutlich teurer.

Wir hatten noch kurz Zeit, uns in der Nähe des Hafens etwas zu essen zu besorgen, bevor wir uns einen Platz auf dem übervollen, aber charmant chaotischen Boot sicherten. Die einstündige Überfahrt war laut, windig, eng – und irgendwie trotzdem wunderschön. Der Blick auf das Meer, die vorbeiziehenden Vulkane am Horizont, das Lachen der Kinder an Bord – all das machte die Fahrt zu einem kleinen Abenteuer.

Als wir schließlich auf Bunaken anlegten, wartete bereits ein kleines Boot auf mich, das mich direkt zur Unterkunft brachte. Und dann? Dann war da nur noch Ruhe.

Bunaken – ein Ort zum Ankommen.

Weiße Sandstrände. Palmen, die sich sanft im Wind wiegen. Und ein Sonnenuntergang, der die Welt in Gold taucht. Kaum angekommen, wusste ich: Hier bleibe ich. Hier tanke ich auf. Und hier lasse ich los.
Zeit zum relaxten. Auch die Hunde machen bei der Hitze Siesta.

Manado

That could interest you too

*