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/ Sugar Daddies auf Tour

New Orleans

USA
Skepsis macht sich breit.
Das Haar in der Suppe.
Mittwoch, 10.Juli. Die übliche Morgenprozedur verläuft wie immer. Fast wie immer. Es gibt eine verstörende Entdeckung in der Duschkabine, ein 17cm langes Haar! Detlef??? "Ich wars nicht. Wie auch?" Okay, verstanden, wir lassen die Sache auf sich beruhen. Frühstück im Avenue Cafe um die Ecke, viel Veganes, so sind auch die Preise. Da überschaubare Frühstück kostet uns 60$. SECHZIG. Und auf die Frage nach der Kaffeesorte antworten wir Deppen auch noch Irish Coffee, weil die Bedienung ungeduldig auf unsere Bestellung wartet und hinter ihr Irish in großen Lettern steht. Irish Coffee, diese Soße für Omas mit Schlagsahne und Baileys zum Frühstück. (!).
Tüdeln anschließend vor uns hin, aber heute, heute geht es definitiv zum Airboat-Fahren, die Älteren kennen das aus den Flipper-Filmen, wo Sandy damit über die Sümpfe ballert, die Jüngeren aus dem Serengeti-Park. Diese Dinger mit dem Marine-V8 und großem Propeller im Rücken. Alligatoren jagen ist angesagt, wir haben einen vielversprechenden Anbieter rausgesucht und machen uns auf Weg. Die Fotos unten sprechen für sich.
Es regnet, wir haben eine neue Idee und suchen die ganze Herausforderung für Kerle wie uns: Eine amerikanische Shopping-Mall! Zielgruppe Frauen Ü 40. In dieser Mall gibt's nichts, aber wirklich auch gar nichts was uns interessiert. Außer dem Lego-Shop.
Zurück im Hotel steht die Planung des Abends an, ein rauschender Abschied aus New Orleans muss her, sie sollen für alle Ewigkeit uns im Gedächtnis behalten. Am Montag liefen die ganzen Kerle kettenbehangen mit Zigarren im Mund umher, das muss für die uns die Mindestanforderung sein. Ketten haben wir noch von Henry aus Acworth, Zigarren gibt es gegen Vorlage des Reisepaß bei Wargreens. Die Bedienung kennt uns bereits, wundert. Sich nur über unser Einkaufsverhalten: Kleenex, Wick MediNait, Bodylotion (für Detlef), Nagelclipper(für Jörg), gestern Nacht Bier, Chips und Käsesoße und heute Zigarren. What's next?
Irgendwas ist mit der Adresse nicht in Ordnung.
Die Website des Alligatorjägers scheint länger nicht upgedatet zu sein.
Wir bereiten uns auf die Nacht vor und proben schon mal im Clubraum.
Heute auch Straßenmusik, auch ohne Verstärker irre laut.
SuperSonic Band. Spielen auch Abba. Aber nicht so gut.
Wir verabschieden uns von Christina, sie wird uns auf ewig in Erinnerung bleiben. Und wir bei ihr :-)
Auf die wundervollen Nächte im Razoo.
Hätten die Dinger auch vor Ort kaufen können, merkt aber keiner, dass wir die aus der Drogerie haben.
Bye bye Nola, es war uns ein Fest! Und St. Charles Coach House ein prima Hotel für uns. Morgen geht's weiter.

New Orleans

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